Das Flugzeugkonzept Portal: Ins Auge stechen die Fenster im Dach sowie die großen Fensterfronten an der Seite, ...

Elektrokonzept PortalDas Lounge-Flugzeug mit Fenstern im Dach

Ein Flugzeugkonzept namens Portal will zeigen, dass Reisen auf der Kurzstrecke ganz anders aussehen könnten. Dazu gehören große Fensterfronten.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
logo aerotelegraph rund

Journalist:in Militärluftfahrt und Verteidigung

Medien
aeroTELEGRAPH
Top jobs
Home Office
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Er ist oft der Höhepunkt einer Flugreise: der Blick aus dem Fenster. Beim abendlichen Anflug auf Paris, bei der Überquerung der Alpen, beim Start von einer traumhaften Insel - wer möchte da nicht gerne am Fenster sitzen und die Vogelperspektive genießen?

Allerdings: Ein Fensterplatz in heutigen Flugzeugen bedeutet, dass zwei Reisende pro Sitzreihe ein kleines, ovales Fenster auf Kopfhöhe neben sich haben. Das geht besser, dachte sich Ken Kirtland, Student am Georgia Institute of Technology in den USA.

Alternative zu Jets und Autos

Kirtland entwarf einen elektrischen Kurzstreckenflieger mit großen Fensterfronten, in dem ein Teil der Reisenden auch mit Blickrichtung nach vorn sitzen. Zusätzlich sind Fenster im Dach des platten Flugzeugrumpfes vorgesehen. Das Konzept heißt Portal und steht in der Kategorie «Universität» im Finale der Crystal Cabin Awards 2022.

Kirtlands Konzept soll eine Alternative zu kerosinbetriebenen Flugzeugen sein, aber auch zu Autos. Eine gleich mitgeplante Airline soll damit unterversorgte Flughäfen in den USA verbinden, die etwa zwischen 300 und 1100 Kilometer entfernt voneinander sind.

Bitte hinten einsteigen

Vier Triebwerke und ein sechs Kubikmeter großer Block von Batterien sollen das Flugzeug antreiben und eine Reisegeschwindigkeit von rund 400 Kilometern pro Stunde ermöglichen. Je nach Einrichtung haben 35 bis 50 Reisende Platz. Sie steigen von hinten ein. Am Heck werden ebenfalls die Batterie aufgeladen, was weniger als eine Stunde dauern soll.

Für die Einrichtung der Kabine gibt es Standardsitze, aber auch exklusivere Varianten, die dem Flieger zusammen mit den großen Fensterfronten nochmal mehr Lounge-Ambiente verleihen. Immer vorhanden sind die nach außen gerichteten Sitze. Dazwischen in der Mitte gibt es verschiedene Optionen, etwa mit je zwei Sitzen, die sich zugewandt sind, oder auch kleine abgetrennte Séparées mit mehr Privatsphäre für die Reisenden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie das Portal-Konzept.

Mehr zum Thema

Visualisierung des Fliegers mit zusätzlichem Rumpfantrieb: Er wird elektrisch betrieben über Generatoren an den anderen Triebwerken.

Drittes Triebwerk am Heck soll Flugzeuge effizienter machen

Konzept Hyzero der RWTH Aachen: Der Entwurf überzeugte die Jury  der NASA/DLR Design Challenge.

Mit plattem Rumpf und flexiblen Flügeln in die Zukunft

Das Konzept Cloud Capsule von Toyota Boshoku: Die Sitze sind leicht versetzt angeordnet, um unter ihnen das Handgepäck unterzubringen ...

Wenn Passagiere im Gepäckfach schlafen

Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.

Elektroflugzeug Eflyer 2 will als Sparflieger punkten

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
Erstmals seit Langem tauchte wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack