Lufthansa: Die klassische Lufthansa wird sich auf die Drehkreuze Frankfurt und München konzentrieren. Sie soll konsequent als Premium-Marke positioniert werden.

Langstrecken-Billigairline der LufthansaFlüge auch ab Österreich und Schweiz

Die Lufthansa wird umgekrempelt. Der Aufbau neuer Billigairlines im Konzern wird auch die Töchter Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss spürbar treffen.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Carsten Spohr nennt es «mutige Schritte nach vorne». Damit meint der Chef von Lufthansa das dicke Bündel von Maßnahmen, das er am Mittwoch (9. Juli) der Öffentlichkeit vorstellte. Es sind denn auch tatsächlich keine Kleinigkeiten, die Spohr vorhat. Er will nichts weniger als den Konzern grundlegend umkrempeln. «Der Markt erlaubt keine Halbherzigkeit», sagt er selbst dazu.

Die Lufthansa wird sich künftig in diverse Unter-Airlines aufteilen, die spezifische Segmente abdecken und mit unterschiedlichen Kostenbasen arbeiten können. Eurowings wird dabei zu einer konzerneigenen Europa-Billigairline. Die Töchter Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines bekommen das auch zu spüren. Verbindungen außerhalb ihrer Drehkreuze dürften zunehmend an Eurowings gehen. Das zeigt sich exemplarisch am Beispiel Schweiz, wo eine Übertragung bereits beschlossen ist. Die Swiss wird den gesamten Verkehr ab Basel an die neue Lufthansa-Billigairline abgeben.

Lufthansa legt zehn Flugzeuge still

Auch im Langstreckenverkehr sind Veränderungen geplant, die neben Deutschland wohl auch die Heimmärkte von Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss betreffen werden. Gemäß Strategie-Unterlagen der Lufthansa soll die geplante Langstrecken-Billigairline – die «Interkontinental-Wings» – nicht nur aus Deutschland, sondern später auch aus Belgien, Österreich und die Schweiz heraus operieren. Sie wird im Winter 2015 mit zuerst sieben Boeing 767 oder Airbus A330 starten. Ihr Fokus liegt auf dem preissensiblen Segment der Privatreisenden abseits der Hauptmärkte. So will die Lufthansa die «Konkurrenz aus Fernost» in Schach halten, wie sie schreibt.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Zuerst wird aber erst einmal abgebaut. Im Winterflugplan 2014/15 legt die Lufthansa fünf Maschinen im Kontinentalverkehr und drei Flieger im Interkontinentalverkehr still. Die Kapazität von Lufthansa Cargo wird um zwei MD-11 verringert.

Sehen Sie einen Überblick über die neue Lufthansa oben in der Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
alaska airlines 1282 ntsb boeing 737 max 9
Obwohl im Flug ein Loch im Rumpf einer Boeing 737 Max 9 von Alaska Airlines klaffte, landete die Crew das Flugzeug im Januar 2024 sicher. Jetzt klagt der Kapitän gegen den Flugzeughersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack