Lufthansa: Die klassische Lufthansa wird sich auf die Drehkreuze Frankfurt und München konzentrieren. Sie soll konsequent als Premium-Marke positioniert werden.

Langstrecken-Billigairline der LufthansaFlüge auch ab Österreich und Schweiz

Die Lufthansa wird umgekrempelt. Der Aufbau neuer Billigairlines im Konzern wird auch die Töchter Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss spürbar treffen.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Carsten Spohr nennt es «mutige Schritte nach vorne». Damit meint der Chef von Lufthansa das dicke Bündel von Maßnahmen, das er am Mittwoch (9. Juli) der Öffentlichkeit vorstellte. Es sind denn auch tatsächlich keine Kleinigkeiten, die Spohr vorhat. Er will nichts weniger als den Konzern grundlegend umkrempeln. «Der Markt erlaubt keine Halbherzigkeit», sagt er selbst dazu.

Die Lufthansa wird sich künftig in diverse Unter-Airlines aufteilen, die spezifische Segmente abdecken und mit unterschiedlichen Kostenbasen arbeiten können. Eurowings wird dabei zu einer konzerneigenen Europa-Billigairline. Die Töchter Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines bekommen das auch zu spüren. Verbindungen außerhalb ihrer Drehkreuze dürften zunehmend an Eurowings gehen. Das zeigt sich exemplarisch am Beispiel Schweiz, wo eine Übertragung bereits beschlossen ist. Die Swiss wird den gesamten Verkehr ab Basel an die neue Lufthansa-Billigairline abgeben.

Lufthansa legt zehn Flugzeuge still

Auch im Langstreckenverkehr sind Veränderungen geplant, die neben Deutschland wohl auch die Heimmärkte von Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss betreffen werden. Gemäß Strategie-Unterlagen der Lufthansa soll die geplante Langstrecken-Billigairline – die «Interkontinental-Wings» – nicht nur aus Deutschland, sondern später auch aus Belgien, Österreich und die Schweiz heraus operieren. Sie wird im Winter 2015 mit zuerst sieben Boeing 767 oder Airbus A330 starten. Ihr Fokus liegt auf dem preissensiblen Segment der Privatreisenden abseits der Hauptmärkte. So will die Lufthansa die «Konkurrenz aus Fernost» in Schach halten, wie sie schreibt.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Zuerst wird aber erst einmal abgebaut. Im Winterflugplan 2014/15 legt die Lufthansa fünf Maschinen im Kontinentalverkehr und drei Flieger im Interkontinentalverkehr still. Die Kapazität von Lufthansa Cargo wird um zwei MD-11 verringert.

Sehen Sie einen Überblick über die neue Lufthansa oben in der Bildergalerie.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
TV-Bericht über den Zwischenfall: Drei Verletzte.
Flughafen Araxos
Die Taufe einer Boeing 737 Max von Tuifly wird jäh unterbrochen: Kurz vor Beginn der Zeremonie bricht eine Treppe am griechischen Flughafen Araxos zusammen. Mehrere Menschen stürzen, drei von ihnen müssen ins Krankenhaus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin