Etihad Boeing 787: Dreamliner der Airline erhalten die neue Triebwerkswäsche.

Neues Waschprogramm von EtihadDank Schaumwäsche Kerosin einsparen

Triebwerke sind nicht gerade pflegeleicht. Etihad testet nun ein neues Waschsystem, um die Lebensdauer zu erhöhen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Saubere Flieger sehen nicht nur besser aus als verschmutzte – sie können sogar deutlich umweltfreundlicher unterwegs sein. Zumindest wenn es um die Wäsche der Triebwerke geht. Darauf hofft man bei Etihad. In Kooperation mit dem Triebwerkshersteller GE Aviation hat die Golfairline ein Schaumsystem für die effiziente Triebwerksreinigung entwickelt.

Normalerweise gibt es für die Motoren eine Wasserwäsche. Stattdessen werden die Boeing 777 und 787 der Etihad Airways Flotte dieses neue Reinigungssystem nutzen und mit Schaum gereinigt. Durch den besonderen Putzvorgang hofft man, in diesem Jahr rund 7000 Tonnen CO2 einzusparen

Weniger Schub dank weniger Dreck

Dank der Schaumreinigung verringert sich der Anteil von Staub und Ablagerungen im Triebwerk stark. Das wiederum senkt die Triebwerkstemperatur während des Betriebs und erhöht die Leistung des Triebwerks.

Um die Geschwindigkeit im Reiseflug zu halten, ist weniger Schub nötig. Das wiederum verringert den Treibstoffverbrauch. Das Projekt ist Teil von Etihad Airways' Ziel, bis 2050 komplett CO2-neutral zu sein.

Auch Lufthansa reinigt Triebwerke

Die Lufthansa Technik Kunden schon seit 2007 an, ihre Triebwerke zu reinigen. Dabei wird Wasser mit rund 65 Bar in das Triebwerk gespritzt, um Rückstände und Ablagerungen zu entfernen.

Diese Möglichkeit war lange nur bis zu einer bestimmten Temperatur durchführbar, ab unter 5 Grad Celsius konnte sich das Wasser im Triebwerk ansammeln und gefrieren. Seit 2019 wird statt Wasser Trockeneis verwendet, mit dem man Triebwerke bei jeder Temperatur reinigen kann.

Große Zukunft für Waschsystem

Die Schaumwäsche für die Triebwerke wird zunächst auf allen Flugzeugen in der Etihad-Flotte mit Motoren vom Typ GE-90 sowie Genx-1B angewendet. Insgesamt 64 Flugzeuge können auf diese Weise gereinigt werden.

Das System kann auch bei anderen Airlines – und Fliegern – zum Einsatz kommen. Mehrere tausend Flugzeuge sind mit den entsprechenden Triebwerken unterwegs. Auch eine Anwendung am Genx-2B Triebwerk der Boeing 747-8 ist möglich.

Mehr zum Thema

Etihad kompensiert ein Jahr lang Emissionen des Greenliners

Etihad kompensiert ein Jahr lang Emissionen des Greenliners

Air Charter Service bietet CO2-Kompensation an

Air Charter Service bietet CO2-Kompensation an

GE90 an einer Boeing 777: Ein Kind der Ölkrise.

Das GE90 läuft und läuft und läuft und...

Raktenenwarnung: Führte zur Schließungd es Luftraums

Vereinigte Arabische Emirate mussten ihren Luftraum vollständig schließen

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack