Etihad Boeing 787: Dreamliner der Airline erhalten die neue Triebwerkswäsche.

Neues Waschprogramm von EtihadDank Schaumwäsche Kerosin einsparen

Triebwerke sind nicht gerade pflegeleicht. Etihad testet nun ein neues Waschsystem, um die Lebensdauer zu erhöhen.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Saubere Flieger sehen nicht nur besser aus als verschmutzte – sie können sogar deutlich umweltfreundlicher unterwegs sein. Zumindest wenn es um die Wäsche der Triebwerke geht. Darauf hofft man bei Etihad. In Kooperation mit dem Triebwerkshersteller GE Aviation hat die Golfairline ein Schaumsystem für die effiziente Triebwerksreinigung entwickelt.

Normalerweise gibt es für die Motoren eine Wasserwäsche. Stattdessen werden die Boeing 777 und 787 der Etihad Airways Flotte dieses neue Reinigungssystem nutzen und mit Schaum gereinigt. Durch den besonderen Putzvorgang hofft man, in diesem Jahr rund 7000 Tonnen CO2 einzusparen

Weniger Schub dank weniger Dreck

Dank der Schaumreinigung verringert sich der Anteil von Staub und Ablagerungen im Triebwerk stark. Das wiederum senkt die Triebwerkstemperatur während des Betriebs und erhöht die Leistung des Triebwerks.

Um die Geschwindigkeit im Reiseflug zu halten, ist weniger Schub nötig. Das wiederum verringert den Treibstoffverbrauch. Das Projekt ist Teil von Etihad Airways' Ziel, bis 2050 komplett CO2-neutral zu sein.

Auch Lufthansa reinigt Triebwerke

Die Lufthansa Technik Kunden schon seit 2007 an, ihre Triebwerke zu reinigen. Dabei wird Wasser mit rund 65 Bar in das Triebwerk gespritzt, um Rückstände und Ablagerungen zu entfernen.

Diese Möglichkeit war lange nur bis zu einer bestimmten Temperatur durchführbar, ab unter 5 Grad Celsius konnte sich das Wasser im Triebwerk ansammeln und gefrieren. Seit 2019 wird statt Wasser Trockeneis verwendet, mit dem man Triebwerke bei jeder Temperatur reinigen kann.

Große Zukunft für Waschsystem

Die Schaumwäsche für die Triebwerke wird zunächst auf allen Flugzeugen in der Etihad-Flotte mit Motoren vom Typ GE-90 sowie Genx-1B angewendet. Insgesamt 64 Flugzeuge können auf diese Weise gereinigt werden.

Das System kann auch bei anderen Airlines – und Fliegern – zum Einsatz kommen. Mehrere tausend Flugzeuge sind mit den entsprechenden Triebwerken unterwegs. Auch eine Anwendung am Genx-2B Triebwerk der Boeing 747-8 ist möglich.

Mehr zum Thema

Etihad kompensiert ein Jahr lang Emissionen des Greenliners

Etihad kompensiert ein Jahr lang Emissionen des Greenliners

Air Charter Service bietet CO2-Kompensation an

Air Charter Service bietet CO2-Kompensation an

GE90 an einer Boeing 777: Ein Kind der Ölkrise.

Das GE90 läuft und läuft und läuft und...

ticker-vereinigte-arabische-emirate

Vereinigte Arabische Emirate und Ägypten schaffen Spielraum für mehr Flüge

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies