Cyprus-Airways-Flieger: Die Privatisierung kommt einfach nicht voran.

Warnung der RegierungCyprus Airways ist angezählt

Nachdem die zyprische Airline zunächst heiß begehrt schien, steht sie noch immer alleine da. Cyprus Airways hat nicht mehr viel Zeit, um ihr Überleben zu sichern.

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Viel Zeit bleibt nicht mehr. Bis zum 8. Januar hat Cyprus Airways offenbar Zeit, der Regierung ihre Jahresergebnisse vorzulegen. Zudem muss die Fluggesellschaft belegen, warum sie am Leben bleiben muss. Wenn das Management das nicht schafft, droht der Entzug der Lizenz. Das teilte das Kommunikationsministerium der Airline in einem Brief mit, welcher der Zeitung Kathimerini vorliegt. Zum Ministerium gehört auch die Luftfahrtbehörde, welche die Lizenzen ausstellt.

Dabei sah noch vor einem halben Jahr alles anders aus. Cyprus Airways schien heiß begehrt. Aegean, Arkia und sogar Ryanair hatten Interesse an der zyprischen Nationalairline, welche die Regierung verkaufen will. Rund zwanzig Firmen hätten unverbindlich Interesse angemeldet, erklärten die Verantwortlichen damals.

Keine Interessenten mehr

Doch es kam alles anders. Die Interessenten sorgten sich, weil die Europäische Kommission eine Untersuchung eingeleitet hat. Dabei soll geklärt werden, ob die zypriotische Regierung mit ihren Hilfszahlungen an die kränkelnde Airline EU-Recht verletzte. Daher scheiterten sämtliche Gespräche, wie die Regierung eingestand. Die Regierung erklärte damals, es bestehe die Gefahr, dass Cyprus Airways abgewickelt werden müsse, sollte die Kommission einen Verstoß feststellen.

Aber offenbar gibt es bei Cyprus Airways bereits einen Plan, um ein Aus abzuwenden. Dessen Umsetzung dürfte schmerzhaft ablaufen: Die Flotte könnte auf drei Flugzeuge reduziert werden, das Personal von derzeit 560 auf 230.

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