Emirates' A380: Will all of the 115 Superjumbos be decomissioned?

115 SuperjumbosEmirates erwägt Grounding aller A380

Die Corona-Krise trifft zunehmend auch die Golfairline. Emirates prüft die Stilllegung ihrer Airbus A380. Zudem will sie restliche Auslieferungen verschieben.

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Lufthansa, Air France, Qantas und Korean Air haben es bereits getan, Asiana setzt nur noch zwei Exemplare ein. In Zeiten der Corona-Krise werden immer mehr Airbus A380 stillgelegt. Niedrige Auslastungszahlen machen die Superjumbos unprofitabel. Schon vor dem Ausbruch der Lungenkrankenheit galt der Doppeldecker als schwer zu füllen.

Auch Emirates prüft jetzt die Stilllegung der gesamten A380-Flotte. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Berufung auf internen Quellen. Der Unterschied zu anderen Betreibern: Emirates setzt aktuell 115 Exemplare ein. Zweitgrößter Nutzer Singapore Airlines betreibt 19 Superjumbos.

Emirates verhandelt über spätere Auslieferungen

Von Emirates gibt es bisher keine Stellungnahme. Mit 155 Boeing 777-300 ER würde die Fluggesellschaft einen erheblichen Teil ihrer Kapazität kürzen. Vergangene Woche legte die Fluglinie bereits 20 ihrer A380 still. Mit Airbus verhandelt die Fluglinie zudem darüber, die Auslieferung der acht verbleibenden Exemplare zu verschieben.

Emirates konzentriert sich mit ihrem Drehkreuz in Dubai auf den Transitverkehr zwischen Europa und Asien. Das am Mittwoch (17. Februar) in Kraft getretene Einreisestopp der Europäischen Union trifft die Golfairline nochmals empfindlich.

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