Flugzeuge von United Airlines: Es ist nicht das erste Mal, dass die Fluggesellschaft solche Probleme hat.

Hunderte Flüge verspätetUnited Airlines kämpft mit Computerproblemen

Schon wieder sorgt eine Computerpanne bei einer Fluggesellschaft für weltweite Verspätungen. Dieses Mal trifft es United Airlines.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Erst war es Southwest, dann Delta, dann British Airways – jetzt war United Airlines dran. Die Fluggesellschaft aus den USA hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (14. Oktober) mit Computerproblemen zu kämpfen. Ein «Problem mit den Systemen» führe zu Verspätungen, teilte die Airline mit. Bei Twitter beschwerten sich zahlreiche Reisende, dass sie im Flugzeug auf dem Rollfeld feststeckten oder mehrere Stunden verspätet waren. Ein Passagier berichtet, dass er auf seinen Flug von Newark nach Dublin, der um 22:25 Uhr hätte fliegen sollen, seit sechs Stunden warte. Auch Morgenflüge von Europa in die USA sind wegen der Probleme teils immer noch verspätet.

Um etwa 9:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gab United dann auf Twitter bekannt, dass man das Problem habe lösen können. «Verspätete Flüge können nun wieder aufgenommen werden und wir entschuldigen uns für die Umstände», so die Fluggesellschaft. Doch noch immer reklamieren Passagiere in den Sozialen Medien, dass sie feststecken. Man arbeite mit Hochdruck daran, das Problem zu lösen, so Uniteds Antwort auf die Beschwerden.

Erst vor etwas mehr als einem Monat kämpfte British Airways mit Computerproblemen. Die Check-in-Systeme funktionierten nicht, Hunderte Flüge auf der ganzen Welt steckten fest. Nur wenige Wochen zuvor kämpften  Southwest und Delta mit schweren Computerproblemen, die zum Teil zum kompletten Grounding führten.

Auch United kennt die Probleme. Vor einem Jahr hatte es die Airline innerhalb von fünf Wochen gleich zwei Mal getroffen. Sie musste damals die Flotte kurzzeitig am Boden lassen. Was der Grund für Uniteds Probleme ist, ist noch nicht bekannt. Aber klar ist: Die IT-bedingten Ausfälle in der Luftfahrt häufen sich. Zum einen liegt das daran, dass in Folge der Konsolidierung verschiedene Computersysteme aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Entwicklern miteinander vernetzt werden.

Hohe Kosten

Aber auch das enorme Passagierwachstum der vergangenen Jahre – gepaart mit der zunehmenden Vernetzung der Reisenden – stellt Airlines vor Herausforderungen. Alle Prozesse sind miteinander verbunden, das Ausstellen von Tickets und Bordkarten, Webseiten, Apps und sogar der Flugbetrieb. Bei einem kleinen Problem droht gleich der Domino-Effekt. Airlines aus aller Welt investieren denn auch hohe Summen in das Aufrüsten der IT – und befinden sich dabei in einem Wettrennen gegen die Zeit. Jeder weitere Ausfall kostet die betroffenen Fluglinien Millionen.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max 9 von United Airlines: Am 25. Oktober kam es bei einem Flugzeug zu Problemen mit dem Fahrwerk.

Erst klemmt das Fahrwerk, dann geht der Treibstoff der Boeing 737 Max von United Airlines aus

ticker-united-airlines

United Airlines eröffnet zwei neue Kabinenpersonal-Basen

ticker-united-airlines

Wirbelschleppen? Vier Flugbegleitende auf Flug von United Airlines verletzt

ticker-united-airlines

United Airlines verteilt 3000 Hygienetaschen an Bedürftige in Frankfurt

Video

lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin