Flugzeuge von United Airlines: Es ist nicht das erste Mal, dass die Fluggesellschaft solche Probleme hat.

Hunderte Flüge verspätetUnited Airlines kämpft mit Computerproblemen

Schon wieder sorgt eine Computerpanne bei einer Fluggesellschaft für weltweite Verspätungen. Dieses Mal trifft es United Airlines.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Erst war es Southwest, dann Delta, dann British Airways – jetzt war United Airlines dran. Die Fluggesellschaft aus den USA hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (14. Oktober) mit Computerproblemen zu kämpfen. Ein «Problem mit den Systemen» führe zu Verspätungen, teilte die Airline mit. Bei Twitter beschwerten sich zahlreiche Reisende, dass sie im Flugzeug auf dem Rollfeld feststeckten oder mehrere Stunden verspätet waren. Ein Passagier berichtet, dass er auf seinen Flug von Newark nach Dublin, der um 22:25 Uhr hätte fliegen sollen, seit sechs Stunden warte. Auch Morgenflüge von Europa in die USA sind wegen der Probleme teils immer noch verspätet.

Um etwa 9:00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit gab United dann auf Twitter bekannt, dass man das Problem habe lösen können. «Verspätete Flüge können nun wieder aufgenommen werden und wir entschuldigen uns für die Umstände», so die Fluggesellschaft. Doch noch immer reklamieren Passagiere in den Sozialen Medien, dass sie feststecken. Man arbeite mit Hochdruck daran, das Problem zu lösen, so Uniteds Antwort auf die Beschwerden.

Erst vor etwas mehr als einem Monat kämpfte British Airways mit Computerproblemen. Die Check-in-Systeme funktionierten nicht, Hunderte Flüge auf der ganzen Welt steckten fest. Nur wenige Wochen zuvor kämpften  Southwest und Delta mit schweren Computerproblemen, die zum Teil zum kompletten Grounding führten.

Auch United kennt die Probleme. Vor einem Jahr hatte es die Airline innerhalb von fünf Wochen gleich zwei Mal getroffen. Sie musste damals die Flotte kurzzeitig am Boden lassen. Was der Grund für Uniteds Probleme ist, ist noch nicht bekannt. Aber klar ist: Die IT-bedingten Ausfälle in der Luftfahrt häufen sich. Zum einen liegt das daran, dass in Folge der Konsolidierung verschiedene Computersysteme aus verschiedenen Zeiten und von verschiedenen Entwicklern miteinander vernetzt werden.

Hohe Kosten

Aber auch das enorme Passagierwachstum der vergangenen Jahre – gepaart mit der zunehmenden Vernetzung der Reisenden – stellt Airlines vor Herausforderungen. Alle Prozesse sind miteinander verbunden, das Ausstellen von Tickets und Bordkarten, Webseiten, Apps und sogar der Flugbetrieb. Bei einem kleinen Problem droht gleich der Domino-Effekt. Airlines aus aller Welt investieren denn auch hohe Summen in das Aufrüsten der IT – und befinden sich dabei in einem Wettrennen gegen die Zeit. Jeder weitere Ausfall kostet die betroffenen Fluglinien Millionen.

Mehr zum Thema

ticker-united-airlines

United Airlines stellt 2027 rund 80 ältere Flugzeuge außer Dienst

ticker-united-airlines

FAA will United Airlines mit Strafe von 255.000 Dollar belegen

ticker-united-airlines

United Airlines führt Economy-Sitze mit freiem Mittelsitz im Airbus A321 XLR ein

ticker-united-airlines

United Airlines kennzeichnet nach Klage Sitze ohne Fenster

Video

Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
leav damakus syrien wassersalut
Mit Leav fliegt wieder eine deutsche Fluglinie nach Syrien und baut ihr Angebot direkt aus. Sundair soll bald folgen. Auch Eurowings zeigte in der Vergangenheit Interesse - will aktuell aber noch nicht wieder das Land ansteuern.
Timo Nowack
Timo Nowack
Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies