Privatjet von Gulfstream G150: In China immer beliebter

Chinesen fliegen auf Privatjets

Chinas Wirtschaft wächst und wächst - und damit auch die Zahl der Superreichen. Davon wollen Privatjet-Hersteller profitieren.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sitze aus feinstem Leder mit Massagefunktion, Das neuste Entertainment System, edles Wurzelholz oder Dinnerservice - dem Luxus sind bei Privatjets keine Grenzen gesetzt. Die Hersteller scheuen keine Mühen, die Flugzeuge individuell auf die Bedürfnisse ihrer Klienten auszustatten. Und das große Geld wittern die Hersteller da vor allem in Asien.

Laut Capgemini und Global Wealth Management, hat Asien nach den USA die zweithöchste Dichte an Milliardären und Millionären. Nicht nur große Hersteller wie Boeing oder Airbus setzen vermehrt auf den Kontinent, sondern auch kleinere wie Embraer oder Gulfstream. Letztere hat erst vor kurzem eine Niederlassung in Peking eröffnet. Im dritten Quartal 2011 war bereits die Hälfte der bei Gulfstream eingegangenen Bestellungen asiatischer Herkunft, wie der amerikanische Nachrichtensender CNN berichtet.

Die Prioritäten liegen hier - anders als in der zivilen Luftfahrt - nicht unbedingt auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit. Falls man sich einen 65 Millionen Dollar teuren Airbus ACJ318 (basierend auf dem kommerziellen A318) leisten kann, sind geräumige Schlafzimmer und ausreichend Platz für Bankette nicht weniger wichtig als der Spritverbrauch. Bei Airbus Corporate Jets gibt es sogar runde Tische, die bei Bedarf in Mah-jong Spieltische umfunktioniert werden können. Damit will der Hersteller ziemlich offensichtlich vor allem den asiatischen Markt erobern.

Besitz von Privatjets in China erst seit kurzem legal

Im Jahr 2003 war es in China noch illegal, Privatjets zu besitzen. Jetzt gibt es dort rund 200 davon, in ganz Asien sind es etwa 700. Im Vergleich zu beispielsweise den USA, ist das zwar noch wenig, aber die Nachfrage nach Flugzeugen für Millionäre steigt. Experten sagen voraus, dass der Markt in Asien in den nächsten 10 Jahren 40 Milliarden Dollar einbringen könnte.

Jenny Lau, CEO der Privatjetfirma SinoJet, erwartet in diesem Jahr eine Verdopplung ihrer Kundschaft. Ihre Firma habe gelernt auf die individuellen Wünsche und Gewohnheiten der Kunden einzugehen. Vom simplen Leeren des Aschenbechers nach zwei Zigaretten bis zum kompletten Ausfüllen sämtlicher Zoll- und Einreisepapiere unterwegs ist alles möglich. SinoJet bietet auch Pilotencrews auf Abruf an, welche den Kunden zum Dinner in ein anderes Land fliegen können. Einen prominenten Kunden hat die Firma auch: Actionheld Jackie Chan lässt seinen 13-sitzigen, 31,5 Millionen US-Dollar teuren Privatjet bei der Firma warten.

Mehr zum Thema

airbus a320 neo (1)

Geheimnisvoller Kunde bestellt 100 Jets bei Airbus - und dahinter verbirgt sich ein Riese

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhielt im März Bestellungen für mehr als 300 Flugzeuge

ticker-airbus-beluga

Airbus bündelt Digitalgeschäft in neuer Skywise-Tochter

ticker airbus defence

Airbus testet in Norddeutschland «Bird of Prey»-Abfangdrohne gegen Kamikaze-Drohnen

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies