Eine MA60 von Xian (hier von Air Zimbabwe): Starthilfe für Air Burundi.

Neustart für eine tote Airline

China schenkt Air Burundi zwei Xian MA60. Nicht ohne Hintergedanken - sie will die eigenen Flieger in Afrika etablieren.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

2009 war der Ofen aus. Die Raytheon Beechcraft 1900 von Air Burundi hatte die maximale Flugstundenanzahl erreicht und musste zur Generalüberholung nach Südafrika. Damit war der einzige Flieger der nationalen Fluggesellschaft außer Betrieb. Gestartet ist er seither nie mehr im Linienbetrieb. Die Airline existiert seither nur noch als Bodenabfertiger und Betanker am Flughafen der Hauptstadt Bujumbura, als Transporteur für Frachtlieferungen und als Reisebüro. Doch nun will sie einen Neuanfang machen. Dazu bestellte Air Burundi letzten Dezember zwei Turbopropmaschinen des Typs Xian MA60. Damals wurde bereits von «vorteilhaften Konditionen» gesprochen, welche China der afrikanischen Fluggesellschaft gewähre, wie Can News berichtete.

Doch nun scheint aus der Bestellung gar ein Geschenk geworden zu sein, wenn man dem auf Burundi spezialisierten Nachrichtenportal AG News glauben will. Der erste Flieger werde im Mai ausgeliefert, der zweite bis Ende Jahr, sagte Air Burundis technischer Direktor Jean Ndikunkiko gegenüber AG News. Nun würde Personal rekrutiert, das in China ausgebildet werde. Mit den neuen 60-plätzigen Fliegern plant die Airline Flüge im Inland sowie in die Nachbarländer Kenia, Kongo, Ruanda, Tansania und Uganda. Derzeit fliegen Airlines aus diesen Staaten nach Bujumbura und teilen so den Markt unter sich auf.

ATR und Bombardier verdrängen

Auch wenn das Geschenk von China nicht bestätigt ist; Sinn würde es für die Volksrepublik allemal machen. Denn in Zentralafrika kommen bislang vor allem die französisch-italienischen ATR, die kanadischen Bombardier oder tschechische LET oder amerikanische Cessnas oder Beechcrafts zum Einsatz. In diesen markt einzudringen wäre für den chinesischen Hersteller Xian von zentraler Bedeutung.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack