Eine MA60 von Xian (hier von Air Zimbabwe): Starthilfe für Air Burundi.

Neustart für eine tote Airline

China schenkt Air Burundi zwei Xian MA60. Nicht ohne Hintergedanken - sie will die eigenen Flieger in Afrika etablieren.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

2009 war der Ofen aus. Die Raytheon Beechcraft 1900 von Air Burundi hatte die maximale Flugstundenanzahl erreicht und musste zur Generalüberholung nach Südafrika. Damit war der einzige Flieger der nationalen Fluggesellschaft außer Betrieb. Gestartet ist er seither nie mehr im Linienbetrieb. Die Airline existiert seither nur noch als Bodenabfertiger und Betanker am Flughafen der Hauptstadt Bujumbura, als Transporteur für Frachtlieferungen und als Reisebüro. Doch nun will sie einen Neuanfang machen. Dazu bestellte Air Burundi letzten Dezember zwei Turbopropmaschinen des Typs Xian MA60. Damals wurde bereits von «vorteilhaften Konditionen» gesprochen, welche China der afrikanischen Fluggesellschaft gewähre, wie Can News berichtete.

Doch nun scheint aus der Bestellung gar ein Geschenk geworden zu sein, wenn man dem auf Burundi spezialisierten Nachrichtenportal AG News glauben will. Der erste Flieger werde im Mai ausgeliefert, der zweite bis Ende Jahr, sagte Air Burundis technischer Direktor Jean Ndikunkiko gegenüber AG News. Nun würde Personal rekrutiert, das in China ausgebildet werde. Mit den neuen 60-plätzigen Fliegern plant die Airline Flüge im Inland sowie in die Nachbarländer Kenia, Kongo, Ruanda, Tansania und Uganda. Derzeit fliegen Airlines aus diesen Staaten nach Bujumbura und teilen so den Markt unter sich auf.

ATR und Bombardier verdrängen

Auch wenn das Geschenk von China nicht bestätigt ist; Sinn würde es für die Volksrepublik allemal machen. Denn in Zentralafrika kommen bislang vor allem die französisch-italienischen ATR, die kanadischen Bombardier oder tschechische LET oder amerikanische Cessnas oder Beechcrafts zum Einsatz. In diesen markt einzudringen wäre für den chinesischen Hersteller Xian von zentraler Bedeutung.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil