Aeroflot A330 in Shanghai: Nach China darf der russische Airbus nicht mehr fliegen.

Airbus- und Boeing-JetsChina macht Luftraum für Aeroflot und Co. dicht

Die Flugmöglichkeiten außerhalb des eigenen Landes werden für russische Fluggesellschaften nochmals kleiner. Jetzt macht China seinen Luftraum für illegal umgemeldete Flugzeuge dicht.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

In und über westliche Länder dürfen Fluggesellschaften aus Russland schon seit Ende Februar nicht mehr fliegen. Grund dafür sind Sanktionen als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine. Bisher konnten Airlines wie Aeroflot oder S7 den chinesischen Luftraum weiterhin nutzen. Das ändert sich jetzt für den Großteil der Flotte.

Chinas Bann betrifft importierte Flugzeuge, also hauptsächlich Airbus und Boeing. Das Land fordert von russischen Fluggesellschaften einen Nachweis darüber, dass die Jets im Ausland offiziell abgemeldet und ins russische Register umgemeldet wurden, berichtet das russische Nachrichtenportal RBC. Einen solchen Nachweis können die Unternehmen allerdings nicht erbringen.

Neuerdings russische Kennungen

Hintergrund ist Russlands unrechtmäßige Neuregistrierung von Hunderten importierten und geleasten Flugzeugen. Fast alle davon waren ursprünglich in Bermuda registriert, um Importzölle zu umgehen. Wegen den Sanktionen forderten Leasinggesellschaften ihre Flotten zurück und Bermuda entzog die Zulassungen.

Den Forderungen, Flugzeuge wieder abzugeben, kam Russland nicht nach. Daraufhin erlaubte die Regierung in Moskau Aeroflot und Co., Flugzeuge ins eigene Register zu übertragen. Mitte März trat ein Gesetz dazu in Kraft. Es ermöglicht Fluggesellschaften, ihre Flotten entgegen internationaler Aufrufe zu behalten, in Russland neu anzumelden und dort zu versichern. Betroffen sind Hunderte von Flugzeugen.

Aktion ohne Genehmigung

Die Neuregistrierungen sind international illegal. Den Fluggesellschaften fehlt zum einen die Genehmigung der Leasingunternehmen, darunter zum Beispiel Aercap und Air Lease Corporation. Außerdem wurden die Flugzeuge nie offiziell im Ausland, etwa in Bermuda, abgemeldet. China will diesen unrechtmäßigen Status nicht mehr akzeptieren.

Gemäß RBC haben die beiden Frachtairlines Aviastar-Tu und I-Fly ihre Flüge nach China deshalb bereits eingestellt.

Mehr zum Thema

Russland-Verluste ziehen ALC in die roten Zahlen

Russland-Verluste ziehen ALC in die roten Zahlen

Airbus A320 von Aeroflot: Die meisten Flieger Russlands waren früher im Ausland registriert.

78 russische Flugzeuge im Ausland beschlagnahmt

Flieger von Ural Airlines: Viele Jets nun in Russland registriert.

Russland hat schon 360 Flugzeuge neu registriert

ticker-airbus-neo-1

Airbus liefert im Februar 35 Flugzeuge aus - 28 Orders von drei Kunden

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack