Aeroflot A330 in Shanghai: Nach China darf der russische Airbus nicht mehr fliegen.

Airbus- und Boeing-JetsChina macht Luftraum für Aeroflot und Co. dicht

Die Flugmöglichkeiten außerhalb des eigenen Landes werden für russische Fluggesellschaften nochmals kleiner. Jetzt macht China seinen Luftraum für illegal umgemeldete Flugzeuge dicht.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

In und über westliche Länder dürfen Fluggesellschaften aus Russland schon seit Ende Februar nicht mehr fliegen. Grund dafür sind Sanktionen als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine. Bisher konnten Airlines wie Aeroflot oder S7 den chinesischen Luftraum weiterhin nutzen. Das ändert sich jetzt für den Großteil der Flotte.

Chinas Bann betrifft importierte Flugzeuge, also hauptsächlich Airbus und Boeing. Das Land fordert von russischen Fluggesellschaften einen Nachweis darüber, dass die Jets im Ausland offiziell abgemeldet und ins russische Register umgemeldet wurden, berichtet das russische Nachrichtenportal RBC. Einen solchen Nachweis können die Unternehmen allerdings nicht erbringen.

Neuerdings russische Kennungen

Hintergrund ist Russlands unrechtmäßige Neuregistrierung von Hunderten importierten und geleasten Flugzeugen. Fast alle davon waren ursprünglich in Bermuda registriert, um Importzölle zu umgehen. Wegen den Sanktionen forderten Leasinggesellschaften ihre Flotten zurück und Bermuda entzog die Zulassungen.

Den Forderungen, Flugzeuge wieder abzugeben, kam Russland nicht nach. Daraufhin erlaubte die Regierung in Moskau Aeroflot und Co., Flugzeuge ins eigene Register zu übertragen. Mitte März trat ein Gesetz dazu in Kraft. Es ermöglicht Fluggesellschaften, ihre Flotten entgegen internationaler Aufrufe zu behalten, in Russland neu anzumelden und dort zu versichern. Betroffen sind Hunderte von Flugzeugen.

Aktion ohne Genehmigung

Die Neuregistrierungen sind international illegal. Den Fluggesellschaften fehlt zum einen die Genehmigung der Leasingunternehmen, darunter zum Beispiel Aercap und Air Lease Corporation. Außerdem wurden die Flugzeuge nie offiziell im Ausland, etwa in Bermuda, abgemeldet. China will diesen unrechtmäßigen Status nicht mehr akzeptieren.

Gemäß RBC haben die beiden Frachtairlines Aviastar-Tu und I-Fly ihre Flüge nach China deshalb bereits eingestellt.

Mehr zum Thema

Russland-Verluste ziehen ALC in die roten Zahlen

Russland-Verluste ziehen ALC in die roten Zahlen

Airbus A320 von Aeroflot: Die meisten Flieger Russlands waren früher im Ausland registriert.

78 russische Flugzeuge im Ausland beschlagnahmt

Flieger von Ural Airlines: Viele Jets nun in Russland registriert.

Russland hat schon 360 Flugzeuge neu registriert

Der Airbus A350 F und die Testflugcrew: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.

Startschuss für die Testkampagne: So lief der Erstflug des neuen Airbus-Frachters A350 F

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier