FLieger von Cathay Pacific: Die Fluglinie expandiert in Europa.

Cathay Pacific baut in Europa aus

In Südostasien setzt die Konkurrenz der Fluglinie aus Hongkong zu. Deshalb baut Cathay Pacific die Langstrecken aus. Neu fliegt sie nach Zürich und Manchester.

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Die ersten vier Monate liefen für Cathay Pacific eigentlich gut, nachdem schon 2013 ein schöner Gewinn resultiert hatte. Die Zahl der transportierten Passagiere stieg zwischen Anfang Januar und Ende April um sechs Prozent. Dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein bei der Fluggesellschaft aus Hongkong. 2014 werde «herausfordernd», erklärte Vorstandsvorsitzender Ivan Chu diese Woche bei der Bekanntgabe der Resultate. Die Strecken in Südostasien machen ihm Sorgen. Denn die Konkurrenz treibt die Ticketpreise nach unten. Entsprechend leidet die Profitabilität.

Darum setzt Cathay Pacific schon seit einiger Zeit vermehrt auf die Langstrecke. So wurden die Verbindungen nach Nordamerika und in den Nahen Osten ausgebaut. Nun gerät auch Europa immer mehr in den Fokus. So wird Cathay ab 29. März 2015 neu ein Mal täglich mit einer Boeing 777-300ER (275 Plätze in vier Klassen) nach Zürich fliegen, wie das Wirtschaftblatt Handelszeitung berichtet. Die Route hatte die Fluglinie 2001 aufgegeben. Damit bekommt die Swiss zusätzlich Konkurrenz. Sie bot die Strecke bislang als einzige an und setzte dafür einen Airbus A340-300 ein. Die Kapazität steigt damit massiv – von 219 auf 494 tägliche Plätze.

Die Langstreckenflotte wird rundum erneuert

Damit nicht genug. Cathay Pacific führt auf Ende Jahr auch einen Direktflug nach Manchester ein. Vier Mal pro Woche soll es dann in die britische Stadt gehen. Die große chinesische Bevölkerung sei interessant, begründet Cathay.

Für ihre künftige Langstrecken-Expansion orderte Cathay letztes Jahr 21 Boeing 777-9X. Daneben bestellte sie auch drei weitere Boeing 777-300ER und zum anderen eine weitere 747-8F. «Diese beiden Flugzeugtypen werden das Rückgrat unserer Langstrecken-Passagier- und Frachtflotte bis Ende des Jahrzehnts bilden», erklärte der ehemalige Vorstandsvorsitzender John Slosar damals.

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