Falcon 7X: Taylor Swift besitzt derzeit dieses Flugzeug und wurde getrackt.

Tracking-Plattformen vor dem AusUSA wollen künftig nicht mehr offenlegen, wem ein Privatjet gehört

Die FAA will, dass Eigentümerinnen und Eigentümer privater Flugzeuge künftig beantragen können, dass ihre Identitätsdaten nicht mehr öffentlich einsehbar sind. Damit stehen Plattformen wie Ground Control vor dem Aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

US-Prominente wie Elon Musk, Taylor Swift, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind nicht gut auf Jack Sweeney zu sprechen. Seit 2022 betreibt Sweeney die Jet-Tracking-Plattform Ground Control, die öffentlich dokumentiert, wohin die Prominenten mit ihren Privatjets gereist sind und wie viel CO2 dabei emittiert wurde.

Ground Control nutzt öffentlich zugängliche Transponderdaten, um die Flugrouten von Privatjets prominenter Persönlichkeiten in Echtzeit zu verfolgen und zu veröffentlichen. Der Informatikstudent programmierte den Bot aus Spaß und nutzt dabei eine legale Tracking-Technologie.

Registrierungen nicht mehr öffentlich einsehbar

Elon Musk soll Jack Sweeney sogar Geld angeboten haben, damit er die Verfolgung der Privatjets einstellt, und Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet. Ihre Anwälte forderten, dass Sweeney die Veröffentlichung von Swifts Flugdaten unverzüglich einstellt und alle entsprechenden Beiträge löscht. Sweeney verteidigt sich mit dem Argument, dass er lediglich öffentlich zugängliche Daten verwendet.

Beides könnte jedoch bald überflüssig werden, denn die FAA, die Luftfahrtbehörde der USA, hat angekündigt, dass Eigentümer von Privatflugzeugen beantragen können, dass ihre Flugzeugregistrierungsdaten nicht mehr öffentlich einsehbar sind. Die Behörde erklärte außerdem, sie prüfe, ob diese Daten standardmäßig vertraulich behandelt werden sollen.

Keine Trump-Politik

Die Federal Aviation Administration FAA prüft derzeit noch, inwiefern die Anonymisierung von Daten Auswirkungen auf sicherheitsrelevante Aufgaben wie Wartung, Inspektionen und regulatorische Prüfungen haben könnte. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Die Regeländerungen gehen jedoch nicht auf die Trump-Administration zurück. Sie folgten dem FAA Reauthorization Act der Biden-Regierung von 2024, der der Luftfahrtbehörde zwei Jahre Zeit gab, Vorschriften zu entwickeln, die es Privatjetbesitzern ermöglichen, ihre persönlichen Daten geheim zu halten.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max von Ryanair: Ohne Internet unterwegs.

Michael O'Leary kritisiert Starlink - Elon Musk pöbelt zurück

Boeing 707 als Air Force One: Donald Trump könnte sich vorstellen ein gebrauchtes Flugzeug zur Air Force One zu machen.

Donald Trump schaut sich auf Gebrauchtmarkt nach neuer Air Force One um

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

Größtes Flugzeug der Welt steht zum Verkauf

So soll ein Bahnhof des Hyperloop aussehen.

Berlin - München mit Hyperloop statt A320

Video

condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack
erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies