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Zwischenklasse

Brussels Airlines führt Premium Economy ein

Nun führt auch die belgische Lufthansa-Tochter die Klasse zwischen Business und Economy ein. Die Premium Economy von Brussels Airlines macht Abstriche, ist aber dennoch attraktiv.

Brussels Airlines

Champagner vor dem Start: Einer der Vorzüge der neuen Klasse.

Manche bezeichnen die Premium Economy als die erste Innovation seit mehr als dreißig Jahren. Sie beginnt sich in der Branche immer mehr durchzusetzen. Nun macht auch Brussels Airlines den Schritt und bietet auf der Langstrecke ab dem 1. Juli drei statt wie bis anhin zwei Klassen an. «Wir sehen eine immer stärkere Nachfrage für eine Klasse zwischen Business und Economy», begründet Operativchef Lars Redeligx.

Die Premium Economy Class nennt sich bei der belgischen Lufthansa-Beteiligung Economy Plus. Sie kostet pro Strecke 120 Euro mehr als die Economy. Dafür kriegt man 8 Zentimeter mehr Beinfreiheit, einen Sitz, der sich statt 8 bis zu 20 Grad nach hinten klappen lässt, sowie unter anderem ein spezielles Amenity-Kit, bessere Kopfhörer, ein Glas Champagner und bessere Menüs. Die Sessel sind aber die gleichen wie in der Economy und es stehen auch gleich viele von ihnen in einer Reihe (2-4-2).

Weniger als Lufthansa, aber…

Damit geht Brussels Airlines weniger weit als Lufthansa. Die deutsche Fluggesellschaft stellt in der Premium Economy nur sieben Sitze in eine Reihe in einer 2-3-2-Konfiguration. Auch ist die Klasse klar abgetrennt von der Economy. Das ist bei den Belgiern nicht der Fall. Zur Economy Plus gehören einfach die ersten vier Sitzreihen der Economy. Dafür ist der Preis ihres Angebots doch sehr attraktiv.

Noch weiter als Lufthansa geht Air New Zealand in ihren Boeing 777-300. Ihr Spaceseat bietet 42 Zoll Beinfreiheit und 20 Zoll Sitzbreite. Jeder hat dank 2-2-2-Konfiguration direkten Zugang zum Gang.



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