Jet von British Airways: Viele Piloten sind unzufrieden.

Piloten stimmen für ArbeitskampfBritish Airways droht ein Pilotenstreik

Die Piloten der britischen Fluglinie wollen streiken. Davon könnten mehrere Millionen Kunden betroffen sein. Daher geht British Airways nun vor den Obersten Gerichtshof.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Seit vergangenem Winter ziehen sich die Verhandlungen hin. Und offenbar haben sie ins Nichts geführt. Die von der Gewerkschaft Balpa vertretenen Piloten von British Airways haben mit einer Mehrheit von 93 Prozent dafür gestimmt, zu streiken. Die Wahlbeteiligung betrug 90 Prozent. Die British Airline Pilots' Association vertritt 85 Prozent der rund 4500 Piloten der britischen Fluglinie. Das heißt, dass fast acht von zehn Piloten der Fluggesellschaft für den Ausstand sind.

Bei dem Streit geht es wie so oft um die Bezahlung. Die Piloten verlangen mehr Lohn. Aber sie wollen auch, dass sie vom Gewinn der Fluglinie etwas abbekommen. «BA kämpft zum Glück nicht mehr ums Überleben. Daher verdienen die Piloten, wie das Management, eine Beteiligung daran», heißt es von Balpa laut der Zeitung Independent.

3,75 Millionen Buchungen im August

British Airways zeigt sich enttäuscht von der Abstimmung. Man habe den Piloten eine Lohnerhöhung von 11,5 Prozent über drei Jahre geboten. «Wir bleiben dabei, alles zu tun, damit die Reisepläne unserer Kunden nicht durchkreuzt werden», heißt es. Der Streik könnte frühestens am 6. August losgehen. Doch die Auswirkungen könnten riesig sein.

3,75 Millionen Buchungen hat British Airways für den Monat gemeldet. Der Pilotenstreik würde sowohl in Gatwick als auch in Heathrow stattfinden. Die Tochter BA Cityflyer, die ab London City fliegt, ist nicht involviert.

Airline zieht vor Gericht

Um den Streik zu verhindern, geht British Airways nun vor den Obersten Gerichtshof. So versucht die Airline, ein Verbot des Streiks zu erwirken. Laut dem Independent begründet sie das mit juristischen Unkorrektheiten im Verhandlungsprozess. Die Anhörung findet am Dienstagmorgen (23. Juli) statt.

Mehr zum Thema

Cairo Airport: Lufthansa and British Airways flights were cancelled

Lufthansa und British Airways stoppen Flüge nach Kairo

Boeing 747 von British Airways: Die Fluglinie schütze Kundendaten zu schlecht.

British Airways droht 200-Millionen-Strafe

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies