Jet von British Airways: Viele Piloten sind unzufrieden.

Piloten stimmen für ArbeitskampfBritish Airways droht ein Pilotenstreik

Die Piloten der britischen Fluglinie wollen streiken. Davon könnten mehrere Millionen Kunden betroffen sein. Daher geht British Airways nun vor den Obersten Gerichtshof.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Seit vergangenem Winter ziehen sich die Verhandlungen hin. Und offenbar haben sie ins Nichts geführt. Die von der Gewerkschaft Balpa vertretenen Piloten von British Airways haben mit einer Mehrheit von 93 Prozent dafür gestimmt, zu streiken. Die Wahlbeteiligung betrug 90 Prozent. Die British Airline Pilots' Association vertritt 85 Prozent der rund 4500 Piloten der britischen Fluglinie. Das heißt, dass fast acht von zehn Piloten der Fluggesellschaft für den Ausstand sind.

Bei dem Streit geht es wie so oft um die Bezahlung. Die Piloten verlangen mehr Lohn. Aber sie wollen auch, dass sie vom Gewinn der Fluglinie etwas abbekommen. «BA kämpft zum Glück nicht mehr ums Überleben. Daher verdienen die Piloten, wie das Management, eine Beteiligung daran», heißt es von Balpa laut der Zeitung Independent.

3,75 Millionen Buchungen im August

British Airways zeigt sich enttäuscht von der Abstimmung. Man habe den Piloten eine Lohnerhöhung von 11,5 Prozent über drei Jahre geboten. «Wir bleiben dabei, alles zu tun, damit die Reisepläne unserer Kunden nicht durchkreuzt werden», heißt es. Der Streik könnte frühestens am 6. August losgehen. Doch die Auswirkungen könnten riesig sein.

3,75 Millionen Buchungen hat British Airways für den Monat gemeldet. Der Pilotenstreik würde sowohl in Gatwick als auch in Heathrow stattfinden. Die Tochter BA Cityflyer, die ab London City fliegt, ist nicht involviert.

Airline zieht vor Gericht

Um den Streik zu verhindern, geht British Airways nun vor den Obersten Gerichtshof. So versucht die Airline, ein Verbot des Streiks zu erwirken. Laut dem Independent begründet sie das mit juristischen Unkorrektheiten im Verhandlungsprozess. Die Anhörung findet am Dienstagmorgen (23. Juli) statt.

Mehr zum Thema

Cairo Airport: Lufthansa and British Airways flights were cancelled

Lufthansa und British Airways stoppen Flüge nach Kairo

Boeing 747 von British Airways: Die Fluglinie schütze Kundendaten zu schlecht.

British Airways droht 200-Millionen-Strafe

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack