Letzte Aktualisierung: um 10:05 Uhr
Partner von  

Idee von British Airways

Dank Coldplay leckeres Essen?

Flugzeugessen ist nicht unbedingt eine kulinarische Offenbarung. British Airways versucht das nun zu ändern – indem andere Sinne stimuliert werden.

British Airways

British-Passagierin: Ob sie gerade Rockmusik hört? Das würde gut zum Rotwein passen.

Das Auge isst mit, heißt die berühmte Floskel. Warum also nicht auch das Ohr? Das dachte man sich bei British Airways wohl, als man auf die Idee der «musikalischen Würze» kam. Ab November will die Fluggesellschaft im Unterhaltungsprogramm eine spezielle Musikauswahl zur Verfügung stellen, die perfekt zum Essen sein soll.

Das kommt nicht von ungefähr. Forscher der Oxford University haben herausgefunden, dass sich Musik auf unser Geschmacksempfinden auswirken kann. Nicht nur Essen, auch Wein kann dank der richtigen Musik anders schmecken. British Airways hofft nun, durch die richtigen Klänge die vom Fliegen erlahmten Geschmacksnerven wieder aufzuwecken.

Playlist mit Erklärungen

Experten haben daher eine Playlist mit 13 Musikstücken zusammengestellt. Darunter finden sich Popmusik genauso wie klassische Werke oder Opernarien. Mit der Zeit, kündigt British Airways an, wolle man die Playlist erweitern und «das meiste aus der Kombination von Musik und Essen herausholen.»

Das ist die Playlist – inklusive der Erklärungen der Wissenschaftler:

Zur Vorspeise:

1. Paolo Nutini, «Scream (Funk my life up)» – Schottischer Lachs – Der schottische Künstler kann die Wahrnehmung von schottischem Essen verbessern.

2. Anthony and the Johnsons, «Crazy in Love» – Herzhafte Vorspeise – Tiefe Töne verstärken das Geschmacksempfinden bei herzhaften Vorspeisen.

3. Louis Armstrong und Duke Ellington, «Azalea» – Herzhafte Vorspeise – Tiefe Töne verstärken das Geschmacksempfinden bei herzhaften Vorspeisen.

Frühstück

4. Johnny Marr, «New Town Velocity» – English Breakfast – Britisches Essen sollte mit britischer Musik gepaart werden.

Hauptgänge

5. Lily Allen, «Somewhere Only We Know» – Britischer Klassiker – Pianomusik verstärkt das Empfinden von süß und bitter, britisches Essen sollte mit britischer Musik gepaart werden.

6. Coldplay, «A Sky Full of Stars» – Britischer Klassiker – Britisches Essen sollte mit britischer Musik gepaart werden.

7. Claude Debussy, «Claire De Lune» – Braten – Für Essen wie einen Sonntagsbraten eignet sich klassische Musik, Pianomusik verstärkt das Empfinden von süß und bitter.

Dessert

8. James Blunt, «You’re Beautiful» – Dessert – Hohe Töne bringen süße Gerichte zum Strahlen.

9. Madonna, «Ray of Light» – Dessert – Hohe Töne bringen süße Gerichte zum Strahlen.

10. Otis Redding, «The Dock of the Bay» – Schokolade nach dem Essen – Tiefe Töne können die Bitterkeit der Schokolade unterstreichen.

Getränke

11. The Pretenders, «Back on the Chain Gang» – Rotwein – Rockmusik verstärkt die Tiefe des Geschmacks und kann den Rotwein so schwerer machen.

12. Hope/BBC Symphony Orchestra/Shostakovich, «Romance from the Gadfly, Op.97» – Weißwein – Klassische Musik kann das Gesamtempfinden von Weingeschmack verbessern.

13. Plácido Domingo, «Nessun Dorma aus Turandot» – Kaffee – Die tiefen Töne des Tenors können die Bitterkeit des Kaffees optimieren.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.