Drohne: Zunehmend eine Gefahr für Passagierflugzeuge.

London HeathrowJet von British Airways stößt mit Drohne zusammen

Bei der Landung in London Heathrow stieß ein Airbus A320 von British Airways offenbar mit einer Drohne zusammen. Die Polizei sucht nun nach den Schuldigen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Dutzende Male kam es nur fast dazu, jetzt ist es passiert: Ein Passagierflugzeug ist im Anflug auf den Flughafen London Heathrow mit einem unbekannten Objekt zusammengestoßen. Die Piloten glauben, dass es eine Drohne war. Zum Glück konnten sie das Flugzeug trotz des Zwischenfalls sicher landen, niemand kam zu Schaden.

Der Airbus A320 von British Airways kam am Sonntag (17. April) als Flug BA727 aus Genf. Er befand sich um kurz vor 13 Uhr gerade im Anflug auf den Londoner Flughafen, als der Jet mit einem Objekt zusammenstieß, wie die Piloten nach der Landung berichteten. An Bord befanden sich 132 Passagiere und fünf Crewmitglieder.

An der Nase getroffen

Das Objekt, von dem der Pilot laut verschiedenen britischen Medienberichten vermutet, dass es eine Drohne ist, traf das Flugzeug vorne an der Nase. Die britische Polizei sucht nun nach dem Objekt und den Personen, die es gesteuert haben.

In den letzten Monaten ist es mehrmals zu Beinahe-Zusammenstößen mit Drohnen gekommen. Im März passierte es etwa einem Airbus A380 von Lufthansa beim Landeanflug aus Los Angeles LAX. Behörden auf der ganzen Welt bezeichnen Drohnen wegen der Zunahme solcher Zwischenfälle inzwischen als eine der am schnellsten wachsenden Bedrohungen der zivilen Luftfahrt.

EU arbeitet an Drohnen-Regeln

Die europäische Flugsicherheitsbehörde Easa hat daher den Auftrag erhalten, ein Regelwerk für die Nutzung ziviler Drohnen zu entwerfen. Mögliche Lösungen könnten technischer Natur sein. So könnte man die Drohnen etwa mit Software ausstatten, die dafür sorgt, dass sie in gefährlichen Zonen gar nicht funktionieren.

Piloten fordern nun, dass man schnell handelt. Der Verband British Airline Pilots Association (Balpa) verlangt von der Luftfahrtbehörde und dem britischen Transportministerium, dass sie Drohnen-Crashtests unterstützen. Der Verband verlangt daher, dass man mit Drohnen ähnliche Tests durchführt, wie es sie bereits für Vogelschlag gibt. Jedes Triebwerk wird darauf getestet, was passiert, wenn es zu einem Zusammenstoß mit einem oder mehreren Vögeln kommt. Daraus könne man aber nicht direkt schließen, was mit einer Drohne geschehe.

Mehr zum Thema

Quadrokopter: Das beliebte Spielzeug kann für Flugzeuge ziemlich gefährlich werden.

Piloten fordern Drohnen-Crashtests

Privater Drohnen-Pilot: Sie wissen oft nicht, wie gefährlich ihre Spielzeuge sein können.

EU arbeitet an Drohnen-Regeln

Passagierin in London-Heathrow: Neuer Aktionär im Anflug.

Mehrheit des Flughafens London-Heathrow gehört jetzt arabischen und asiatischen Staaten

Einsteigen in den A380: Bei British Airways wieder ganz normal.

Bald fliegen bei British Airways wieder alle Airbus A380

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack