Flieger von British Airways: Die neueren Mitarbeiter sind unzufrieden.

Zurück in LondonBritish-Airways-Flug nach Nirgendwo

Zwölf Stunden lang saßen Passagiere eines British-Airways-Fluges in einer Boeing 777 – nur um danach wieder am Startpunkt anzukommen. Das dürfte die Fluggesellschaft einiges kosten.

Top-Jobs

Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Es sei ein bisschen wie der Murmeltiertag, schrieb ein Passagier von Flug BA7 letzten Donnerstag (7. Juli) auf Twitter. 12 Stunden nach dem Start in London landeten er und die anderen Passagiere nicht wie geplant in Tokio. Die Boeing 777 von British Airways landete wieder in London Heathrow.

Was war passiert? Nach sechs Stunden Flug war die Boeing 777 über Sibirien umgekehrt und wieder an den Startpunkt zurück gekehrt. Um Mitternacht kam der Jet wieder in London an – eine Stunde später, als er eigentlich in Tokio angekommen wäre. Alle Passagiere wurden in einem Hotel untergebracht und flogen am nächsten Tag um 10:30 Uhr wieder ab. Auch die Passagiere, die in Tokio mit dem Flugzeug wieder zurück fliegen sollten, mussten in Hotels untergebracht werden.

Verwirrung um Gründe

Die Gründe für den Flug nach Nirgendwo sind nicht wirklich klar. Zunächst hieß es von British Airways, dass die Piloten sich zur Sicherheit wegen eines «kleineren technischen Problems» für die Umkehr entschieden haben. In einer späteren Medienmitteilung war dann aber die Rede von Routenänderungen durch die Flugsicherung, welche die Flugzeit signifikant verlängert hätte, weshalb man dann umgekehrt sei.

Was auch immer der Grund war, der Zwischenfall kommt die Fluggesellschaft teuer zu stehen. Abgesehen von Hotel- und Verpflegungskosten für die Passagiere kostet auch der Treibstoff, der auf dem Flug verbrannt wurde. Außerdem haben die Passagiere laut EU-Recht Anrecht auf Entschädigungen. 600 Euro pro Passagier dürfte das laut einem Bericht der Zeitung The Independent kosten. Da British das für Passagiere in London und Tokio zahlen muss, erhöht sich die Rechnung. Die Gesamtkosten dürften bei einigen Hunderttausend Euro liegen.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Beschädigte Ryanair-Tragfläche: Der Mitarbeiter war überfordert.

Wenn genervt sein zur Gefahr wird

Brand am Airbus A320 von British Airways: Niemand wurde verletzt.

Airbus A320 und Boeing 777 entgehen knapp Bränden

Video

Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack
eurowings training center dus
Eurowings und Lufthansa Aviation Training haben ein Ausbildungszentrum eröffnet: In Düsseldorf üben Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter künftig, wie sie eine verrauchte Kabine evakuieren, einen bewusstlosen Piloten retten und eine Axt benutzen. aeroTELEGRAPH erhielt einen ersten Einblick ins neue Crew Training Center und sprach mit den Trainerinnen und Trainern.
Timo Nowack
Timo Nowack