Goldmine in Andacollo: Chilejet sucht Kunden aus der Branche.

Neue chilenische Airline

Eine neue Charterairline sucht ihre Kunden in der boomenden Minenindustrie. Ihre Gründer stammen aus Europa und haben bereits Erfahrungen im Geschäft.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Noch steht die letzte Genehmigung der chilenischen Behörden aus. Wenn die rechtzeitig eintrifft, dann soll es schon im ersten Quartal 2013 losgehen. Chilejet heißt die neue Fluggesellschaft, die dann mit einer Flotte von vier Boeing B737-400 den Betrieb aufnehmen will. Ihre Flieger stammen aus dem Bestand von KLM Royal Dutch Airlines. Und sie sind nicht das einzige an Chilejet, was seinen Ursprung in Übersee hat. Hinter der Fluglinie steht eine Gruppe von europäischen Investoren, angeführt von den zwei Brüdern Dimitrios und Christopher Asprou.

Die Asprous kennen die Reisebranche aus dem Effeff. Ihr Vater Michael Georgiou wanderte von Zypern nach Wales aus. Er gründete in der Hauptstadt Cardiff in den Siebzigerjahren ein Reisebüro. Das Unternehmen Aspro Holidays wuchs kräftig, bis es 1997 schließlich an den Reiseriesen Airtours verkauft wurde. In Chile wollen sie nun in einem ersten Schritt 35 Millionen Dollar investieren.

Keine Fremden in der Branche

Die Asprou-Brüder kennen sich auch schon aus mit der Luftfahrt. Auch wenn ein voriges Projekt alles andere als gut endete. Zu Aspro Holidays gehörte auch Inter European Airways, die von 1987 bis 1993 existierte. Im Juni 1993 verkauften sie ihre Airline ebenfalls an Airtours International. Doch die stellte die Fluglinie kurze Zeit später ein. Der Konzern warf damals den Asprou-Brüdern vor, vor dem Verkauf falschen Angaben über ihre Airline gemacht zu haben. Laut einem Bericht der britischen Zeitung The Independent, verklagten sie die gebürtigen Griechen in der Folge, weil die schlechten Resultate aufs Geschäftsergebnis drückte.

Nun wollen die Brüder ihr Glück außerhalb Europas versuchen. Der Markt hier sei zu schwierig, heißt es laut dem Bericht der Zeitung Mundo Maritimo. Zielkunden sollen vor allem aus der Bergbauindustrie kommen. Hier sehe man eine große Nachfrage. Diese sei nicht zwingend an feste Flugpläne geknüpft. Daher habe man sich für die Gründung einer Charterairline entschieden.

Mehr zum Thema

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack