Embraer 145 von Luxair: Eine Stunde Verspätung.

Brand an Maschine von Luxair

Eine Embraer 145 stand am Dienstag startklar auf dem Flughafen Luxemburg Findel, als der Pilot das Flugzeug evakuierte. Es hatte sich Rauch entwickelt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Es ist ein Vorfall, der wohl nur derzeit besondere Aufmerksamkeit erregt. Denn Brände der Batterien des Hilfsaggregates legten schließlich den Dreamliner weltweit lahm. Dieses Mal traf es aber keine Boeing B787, sondern eine Maschine aus der Produktion der brasilianischen Herstellerin Embraer. Das Flugzeug von Luxair stand am Dienstagabend (19. Februar) kurz vor 19 Uhr bereit zum Start. Es sollte die Passagiere mit Flug LG6997 von Luxemburg Findel nach Mailand Malpensa bringen. Doch plötzlich quoll an der Embraer 145 Rauch empor, wie die Zeitung Luxemburger Wort berichtet. Der Pilot ordnete daraufhin die Evakuierung an. Die ausgerückte Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle.

Auslöser des Brandes war aber kein Problem am Flugzeug selbst. Offenbar entzündete sich ein Teil der externen Stromquelle des Flugzeuges. Schuld war also nicht das Hilfsaggregat oder dessen Batterien im Innern wie beim Dreamliner. «Es ging um ein Problem der externen Stromzufuhr», sagt Luxair-Sprecher Asko Schröder zu aeroTELEGRAPH.

Nur eine Stunde Verspätung

Die Maschine erlitt beim kleinen Zwischenfall keinerlei Schaden. Sie wurde in der Folge gut durchgelüftet. Mit rund einer Stunde Verspätung konnte sie dann den Flug in die norditalienische Metropole doch noch antreten.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier