<span class="short-caption"><span class="text">Global 7000</span></span> FTV1: Die Geschwindigkeit stimmt.

Global 7000Bombardier-Businessjet kratzt an Schallmauer

Der neuste Flieger des kanadischen Flugzeugbauers muss ein Erfolg werden. Erste Tests nähren die Hoffnung. Die Global 7000 ist sehr schnell.

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Die zwei Testmaschinen der Global 7000 von Bombardier liefern bisher starke Leistungen ab. Ende März erreichte das im November lancierte Flight Test Vehicle 1 (FTV1) Mach 0.995 – ein neuer Rekord für einen großen Businessjet.

Laut Michel Ouellette, dem Vizepräsidenten des Programms, befindet man sich auf einem guten Weg zur angepeilten Markteinführung im Jahr 2018. Nach fünf Monaten kommt das FTV1 bereits auf 200 Teststunden. Seit dem 4. März ist mit FTV2 ein zweites Testflugzeug im Einsatz.

Probleme bei der Entwicklung

«Beide Flugzeuge sind für ihr Alter erstaunlich reif und können oft zweimal täglich zu Testflügen abheben», so Ouellette. Die guten Nachrichten können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Global 7000 bisher keine Erfolgsgeschichte ist.

Ursprünglich sollte der Flieger bereits 2016 an die ersten Kunden ausgeliefert werden. Inzwischen hat sich das Programm um zwei Jahre verzögert. Grund dafür waren Probleme bei der Entwicklung und eine komplette Umgestaltung der Flügel im Jahr 2015.

Schwache Absatzzahlen

Der neue Businessjet soll 73 Millionen Dollar kosten. Mit der Global 7000 will Bombardier endgültig aus der langjährigen Krise finden. Die Verkäufe von Businessjets liefen bei den Kanadiern zuletzt nicht mehr wunschgemäß.

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