Dreamliner-Produktion: Bald weniger zu tun.

Weniger Nachfrage nach 787Boeing plant, Dreamliner-Produktion zu halbieren

Nach Airbus plant auch Boeing harte Einschnitte bei der Produktion. Der Hersteller baut deutlich weniger Dreamliner.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Saison der Präsentation der Quartalszahlen hat begonnen – und dieses Jahr mit ihr wohl eine Zeit der Hiobsbotschaften. Fluggesellschaften geben hohe Verluste bekannt. Lufthansa etwa schrieb einen Vorsteuerverlust von 1,2 Milliarden Euro und gab bekannt, dass die Liquidität schnell schwinde. Doch auch die Flugzeugbauer leiden unter der sinkenden Nachfrage.

Nächste Woche gibt Boeing die Quartalszahlen bekannt. Auch da wird es ein paar schlechte Nachrichten geben. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mehrere Insider berichtet, plant der Konzern, die Produktion von Dreamlinern drastisch herunterzufahren. Eine Halbierung stehe im Raum.

Nur noch einstellig

Aktuell produziert Boeing 14 der Langstreckenflieger pro Monat. Der Ausstoß an 787 werde künftig nur noch einstellig sein, heißt es. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze. Bereits zuvor wurde gemunkelt, der Konzern könne sogar eines seiner beiden Dreamliner-Werke stilllegen.

Boeings Konkurrentin Airbus hat bereits bekannt gegeben, den Ausstoß um rund ein Drittel zu kürzen. Vor der Krise kamen 60 Airbus A319, A320 und A321 pro Monat aus der Fabrik. Nun schraubt Airbus die Rate auf 40 herunter.

Auch Airbus produziert weniger Langstreckenflieger

Auch der Langstreckenflieger A330 ist betroffen: Eigentlich sollten dieses Jahr 40 Exemplare fertiggestellt werden. Die Produktionsrate sinkt auf nur noch zwei pro Monat. Statt neun bis zehn A350 rollen monatlich nur noch sechs aus der Fabrik

Mehr zum Thema

Boeing-787-Endmontage in North Charleston: Kommt durch den Sturm zum Stillstand.

Droht einem Dreamliner-Werk das Aus?

Produktion des Airbus A350: Bald weniger Output.

Airbus kürzt Ausstoß um ein Drittel

Endmontage der Airbus A320-Familie in Toulouse: Vorerst kein Ausbau.

Airbus legt Pläne für Ausbau in Toulouse auf Eis

ticker-boeing-1

Boeing liefert im Februar 51 Flugzeuge aus - deutlich mehr als Airbus

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin