Dreamliner-Produktion: Bald weniger zu tun.

Weniger Nachfrage nach 787Boeing plant, Dreamliner-Produktion zu halbieren

Nach Airbus plant auch Boeing harte Einschnitte bei der Produktion. Der Hersteller baut deutlich weniger Dreamliner.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Saison der Präsentation der Quartalszahlen hat begonnen – und dieses Jahr mit ihr wohl eine Zeit der Hiobsbotschaften. Fluggesellschaften geben hohe Verluste bekannt. Lufthansa etwa schrieb einen Vorsteuerverlust von 1,2 Milliarden Euro und gab bekannt, dass die Liquidität schnell schwinde. Doch auch die Flugzeugbauer leiden unter der sinkenden Nachfrage.

Nächste Woche gibt Boeing die Quartalszahlen bekannt. Auch da wird es ein paar schlechte Nachrichten geben. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mehrere Insider berichtet, plant der Konzern, die Produktion von Dreamlinern drastisch herunterzufahren. Eine Halbierung stehe im Raum.

Nur noch einstellig

Aktuell produziert Boeing 14 der Langstreckenflieger pro Monat. Der Ausstoß an 787 werde künftig nur noch einstellig sein, heißt es. Das hat auch Auswirkungen auf die Arbeitsplätze. Bereits zuvor wurde gemunkelt, der Konzern könne sogar eines seiner beiden Dreamliner-Werke stilllegen.

Boeings Konkurrentin Airbus hat bereits bekannt gegeben, den Ausstoß um rund ein Drittel zu kürzen. Vor der Krise kamen 60 Airbus A319, A320 und A321 pro Monat aus der Fabrik. Nun schraubt Airbus die Rate auf 40 herunter.

Auch Airbus produziert weniger Langstreckenflieger

Auch der Langstreckenflieger A330 ist betroffen: Eigentlich sollten dieses Jahr 40 Exemplare fertiggestellt werden. Die Produktionsrate sinkt auf nur noch zwei pro Monat. Statt neun bis zehn A350 rollen monatlich nur noch sechs aus der Fabrik

Mehr zum Thema

Boeing-787-Endmontage in North Charleston: Kommt durch den Sturm zum Stillstand.

Droht einem Dreamliner-Werk das Aus?

Produktion des Airbus A350: Bald weniger Output.

Airbus kürzt Ausstoß um ein Drittel

Endmontage der Airbus A320-Familie in Toulouse: Vorerst kein Ausbau.

Airbus legt Pläne für Ausbau in Toulouse auf Eis

Boeing 787: Auch dieses Modell dürfte in der Order aus China enthalten sein.

Boeing ist zurück im Spiel mit China - aber kleiner und geheimnisvoller als erwartet

Video

Der Airbus A220 von Croatia Airlines: In Split von der Piste abgekommen.
Eigentlich sollte Flug OU412 nach Frankfurt starten. Doch beim Beschleunigen geriet der Airbus A220 von Croatia Airlines aus ungeklärten Gründen von der Piste des Flughafens Split ab. Nun ermittelt die kroatische Flugunfallbehörde.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin