B777 von Emirates: Die Airline ist der größte Kunde für das Modell.

British und Emirates drängen Boeing

Die Konkurrenten appellieren gemeinsam an Boeing: Schon 2020 will man eine Neuversion der B777 haben.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

«2019 wäre meiner Meinung nach der späteste Zeitpunkt», findet Willie Walsh. Der Chef der British Airways-Mutter International Airlines Group will, dass der US-Flugzeugbauer nun endlich eine Entscheidung über eine Neuversion des Langstreckenfliegers B777 trifft. Dabei erhält er Unterstützung von einem Kollegen. Auch Emirates-Präsident Tim Clark setzt diese Deadline. «Wir wollen die Entscheidung jetzt, damit wir den Flieger 2019 haben», so der Manager gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Und Jim Albaugh, Chef der Zivilflugsparte von Boeing, hat die Nachfolgeversion auch eigentlich schon angekündigt. Noch läuft sie aber unter dem mysteriösen Arbeitstitel B777-X. Boeing bewirbt diese aber schon ziemlich selbstbewusst: Der effizienteste kommerzielle Jet, der jemals entwickelt wurde soll die neue 777 werden. «Wir werden sichergehen, dass wir einen Flieger bringen, der wesentlich besser ist als das, was auch immer von Airbus kommt», sagte Albaugh bereits im März. Airbus arbeitet derzeit am A350, der die 777 konkurrenzieren soll. In der ersten Hälfte 2014 soll er laut Airbus erstmals ausgeliefert werden.

Noch keine genauen Angaben

Die 777-X soll laut Jim Albaugh gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. Genaue Angaben machte er aber noch nicht. Anfang 2013 wolle man genauer darüber informieren und ein endgültiges Konzept vorlegen. Doch Clark und Walsh ist das nicht genug. Sie wollen von Boeing eine klare Ansage, wann genau sie mit dem Upgrade rechnen können. Beide Fluggesellschaften wollen teils in die Jahre gekommene Jets ersetzen. Bei British Airways etwa sind das ganze 52 B747-Jumbos.

Auch wenn diese theoretisch noch bis 2018 oder 2019 fliegen könnten - bei den immer weiter steigenden Kerosinpreisen wird das für die Airline immer weniger profitabel. in effizienterer Langstreckenersatz sei daher dringend nötig. Wenn die 777 nicht rechtzeitig einsatzbereit ist, kommen daher für die Airline auch andere Modelle in Frage. Neben dem Dreamliner - ebenfalls von Boeing - könnte das allerdings auch der A350 vom Konkurrenten Airbus sein. Emirates ist der weltweit größte Kunde von B777s. 101 der Flieger sind in der aktuellen Flotte integriert, mit offenen Bestellungen sind es 174. Emirates als Kunden zu vergraulen wäre für den Produzenten also alles andere als gut zu verschmerzen.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von Emirates in Dubai: Bald in Berlin und Stuttgart zu sehen?

So einfach könnte Emirates die Rechte für Flüge nach Berlin und Stuttgart erhalten

ticker-emirates

Emirates fliegt derzeit drei Mal täglich nach Frankfurt, je ein Mal zu anderen Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz

IMG 3340

Ein Tag als Testpassagierin Melike Pfeiffer im neuen Terminal 3 des Flughafens Frankfurt

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.

Drohneneinschlag legt Emirates kurzzeitig wieder lahm

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack