Auch der Präsident der USA fliegt eine B747. Sie soll in den kommenden Jahren ebenfalls ersetzt werden - noch ist unklar womit.

Das Aus für die Königin der Lüfte

Die B747 ist eines der beliebtesten Flugzeuge. Doch es ist in die Jahre gekommen. Und muss daher Platz machen für neuere Modelle.

Top-Jobs

Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Als «das Ende einer Ära» bezeichnete es Singapore-Airlines-Chef Goh Choon Phong. Die Boeing B747 flog fast 40 Jahre für die Airline, bevor man sie nun endgültig in Rente schickte - um sie mit dem Airbus A380 zu ersetzen. Der letzte Flug fand am vergangenen Wochenende statt. Und das, obwohl der amerikanische Produzent Boeing schon im kommenden Monat die neuste Version seines Jumbos in die Lüfte schickt. Die erste gestreckte Version des Fliegers wird unter der Lufthansa-Flagge abheben. Außer den Deutschen hat Korean Air ebenfalls einige 747-8 Intercontinental bestellt. Insgesamt sind es aber nur 25 der Jets, die bislang von Fluggesellschaften für den Passagiertransport geordert wurden. Auch wenn die neuste Version des Boeing-Jumbos mit einer Länge von 76,2 Metern der längste Passagierflieger der Welt ist - gegen die moderneren Modelle kommt sie nicht an. Die 747-8 ist nur als Frachter wirklich erfolgreich.

Die meisten Airlines machen wenig Aufheben um das Ende der B747 und ersetzen sie nach und nach mit neueren Jets. So auch United, einer der größten B747-Nutzer. 24 Jumbos befinden sich noch in der Flotte der Airline. Sie werden über die Zeit durch Boeings Dreamliner und dem Airbus-Konkurrenzmodell A350 ersetzet, das in den nächsten Jahren auf den Markt kommt. Auf den gleichen Mix setzen auch Air New Zealand und Cathay Pacific. Neben der B787 und dem A350 soll aber auch die 777-300ER die B747 ersetzen. Japan Airlines hat im vergangenen Jahr mit denselben Absichten den letzten Jumbo eingemottet - nach über 41 Dienstjahren.

A380 ersetzt den Jumbo

Auch die australische Qantas will die Jumbos loswerden. Insgesamt 26 Maschinen befinden sich im Besitz der Airline. Seit 2009 hat man schon vier Stück in Rente geschickt, dieses Jahr sollen es noch einmal sechs sein. «2021 sollen alle B747 die Qantas-Flotte verlassen haben», so ein Sprecher der Airline gegenüber dem Magazin Australian Business Traveller. An ihre Stelle treten soll wie bei Singapore der A380.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

Mehr zum Thema

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

ticker-qantas

Airbus-A380-Charter: Bad Bunny in Australien gelandet

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin