Platz 10: Lot, 88,88 Prozent.

Orkan Xaver beschädigt Dreamliner

Das Sturmtief Xaver beschäftigte in der vergangenen Woche auch die Luftfahrt. Bei Lot entstand ein Schaden an einer der neuen Boeing 787.

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Luftfahrt

Massive Böen, Überflutungen und spektakuläre Landemanöver – Orkan Xaver sorgte in der vergangenen Woche in der Luftfahrt Nordeuropas für einigen Wirbel. Auch in Polen war man von den Auswirkungen des winterlichen Sturmtiefs betroffen. Eine ganze Reihe von Flügen ab dem Flughafen Warschau fielen aus. Und wenn sie dennoch starteten, dann musste man sich als Passagier auf ein ziemliches Gewackele gefasst machen.

So etwa wenn man in einem Dreamliner saß, der von Warschau nach Chicago flog. Zehn Stunden musste die Boeing 787 durch starke Winde manövrieren, heißt es in einem Bericht des Wall Street Journal. Und dann konnte sie die Rückreise nach Polen nicht antreten. Der Grund: Durch den Sturm war der Jet zu stark beschädigt worden. Wegen des Sturms habe eine Störklappe Schaden genommen, so eine Sprecherin. Der Dreamliner, allgemein inzwischen oft als Pannenflieger verspottet, konnte allerdings nichts dafür. «Ein solcher Schaden hätte an jedem Jet auftreten können», so die Sprecherin. Schon am Wochenende konnte der Dreamliner wieder abheben.

Insgesamt zufrieden

Insgesamt zeigt sich Lot trotz der vielen Probleme mit dem neuen Jet sehr zufrieden. Man habe bereits mehr als 12 Millionen Zloty (2,7 Millionen Euro) an Einsparungen erwirtschaftet, hieß es erst vor kurzem in einer Pressemitteilung der Fluggesellschaft. Die Auslastung liege immer um die 90 Prozent.

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