Letzte Aktualisierung: um 1:07 Uhr

In Chicago

Boeing 777 von Austrian musste dreitägige Zwangspause einlegen

Die Fehlersuche und Reparatur einer Boeing 777 von Austrian Airlines dauerten länger als geplant. Und so blieb die Maschine drei Tage in Chicago stecken.

Mit
Martin Dichler

Boeing 777 von Austrian Airlines mit dem Kennzeichen OE-LPA: Technische Störung.

Kleine Störung, lange Pause: Die Boeing 777 von Austrian Airlines mit dem Kennzeichen OE-LPA landete am 1. August als Flug OS65 am Flughafen Chicago O’Hare. Am Abend desselben Tages hätte sie als Flug OS66 wieder nach Wien zurück steuern sollen. Daraus wurde allerdings nichts.

Während des Fluges nach Chicago trat nämlich eine elektrische Störung der Bordnetzversorgung auf. Im Flug selbst hatte das keine Auswirkungen. «Jedoch musste die Störung vor dem nächsten Flug behoben werden», erklärt eine Sprecherin von Austrian Airlines gegenüber aeroTELEGRAPH.

Aufwendige Fehlersuche

Statt sich nach einer schnellen Reparatur auf den Heimweg nach Wien zu machen, musste die 24 Jahre alte Boeing 777-200 ER eine dreitägige Zwangspause in Chicago einlegen. «Durch die Fehlermeldung ergab sich eine komplexe und aufwendige Fehlersuche, es musste auch Material in den USA organisiert werden», hieß es von Austrian Airlines.

Am Ende konnten der Fehler gefunden und der Defekt behoben werden: Am 4. August wurde die OE-LPA als Flug OS1474 nach Wien überstellt werden. Seitdem ist sie wieder im regulären Liniendienst unterwegs. Während der Corona-Krise war das Flugzeug vorübergehend als Prachter unterwegs gewesen.



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