Platz 2: United Airlines - 56 Exemplare

«Wie auf einem Schiff bei Seegang»

Eine B757 von United sank wegen Problemen in kurzer Zeit mehrere Tausend Meter. Die Passagiere versetzte das in Schrecken.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Mit Schlafen war es für die 50 Passagiere von Flug UA-130 in der Nacht von Sonntag (15. Juli) auf Montag erst einmal vorbei. Sie und neun Crew-Mitglieder befanden sich in einer B757-200 von United Airlines und waren auf dem Weg von Washington D.C. nach London, als sie offenbar ziemlich ungemütlich wachgerüttelt wurden. «Wie auf einem Schiff bei Seegang» habe sich das angefühlt, berichtet eine Passagierin der britischen Zeitung The Independent. Nur eben nicht auf dem Meer, sondern viele Kilometer über dem Atlantik.

Grund für den Aufruhr: Wie das Luftfahrtportal Aviation Herald berichtet, hatte es technische Probleme mit einem der Triebwerke gegeben. Die Crew musste es daher abschalten und beantragte, auf eine geringere Flughöhe zu sinken - von rund 12'000 Metern auf etwa 6000. Der Flieger kehrte um und nahm Kurs auf St John's in Neufundland. Darüber wurden die Passagiere aber offenbar nicht sofort informiert. Wie Reisende verschiedenen britischen Medien berichteten, hätte man nur über die Informationen auf den Unterhaltungsmonitoren sehen können, dass das Flugzeug rund 6000 Meter gesunken war und umgedreht hatte. Die Flugbegleiter seien fast alle durch die Gänge gerannt.

Vorsichtsmaßnahme

130 Minuten nach den Schrecksekunden landete die Boeing aber laut Aviation Herald sicher in St. John's. Laut einem Sprecher von United Airlines war der Jet um 2:55 morgens wieder am Boden. Die Passagiere wurden von Neufundland nach Newark geflogen und von dort aus dann auf andere Flüge nach London Heathrow verteilt. Dass der Pilot das Triebwerk abgeschaltet habe, sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.

Mehr zum Thema

Boeing 787-8 von Tui: Ein Dreamliner musste am 29.Juni unplanmäßig in Stansted landen.

Boeing 787 von Tui Airways macht Hüpfer von London nach London

Airport London-Heathrow: Am 28. August 2023 fielen in ganz England zahlreiche Flüge aus.

Passwort-Panne verzögerte Hilfe bei britischem Luftfahrt-Chaos

Beschädigte Ryanair-Tragfläche: Der Mitarbeiter war überfordert.

Wenn genervt sein zur Gefahr wird

Brand am Airbus A320 von British Airways: Niemand wurde verletzt.

Airbus A320 und Boeing 777 entgehen knapp Bränden

Video

erdfall la guardia loch
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist nahe einer Start- und Landebahn ein tiefes Loch im Rollweg entdeckt worden. Viele Flüge mussten am Mittwoch gestrichen werden.
Timo Nowack
Timo Nowack
Snowbirds im Formationsflug: Die Flugstaffel fliegt ab 2030 mit Pilatus PC-21.
Über 50 Jahre setzten die Snowbirds auf heimische Strahlflugzeuge von Canadair. Nach der aktuellen Saison ist damit Schluss. Künftig werden die Pilotinnen und Piloten der kanadischen Kunstflugstaffel mit Flugzeugen von Pilatus begeistern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sukhoi Su-57: Erstflug absolviert.
Die neue Variante des russischen Kampfjets soll nicht nur Pilotinnen und Piloten ausbilden, sondern künftig auch Kampfdrohnen koordinieren. Moskau positioniert die Sukhoi Su-57D damit noch stärker als Antwort auf amerikanische Tarnkappenflugzeuge wie die Lockheed Martin F-35.
gerard al fil
Gérard Al-Fil