SenegalBoeing 737 kommt beim Start von der Piste ab und fängt Feuer

In Dakar kam ein Flugzeug nach einem Startabbruch von der Piste ab. In der Folge fing eine Tragfläche der Boeing 737 von Transair Feuer.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Boeing 737 mit der Registrierung 6V-AJE hätte die 85 Reisenden eigentlich vom Aéroport International Blaise Diagne in Dakar nach Bamako um benachbarten Mali bringen sollen. Doch beim Start in der Hauptstadt von Senegal ging etwas schief. Wegen eines Hydraulikfehlers brach die Crew gegen 1.14 Uhr am Freitagmorgen (9. Mai) den Start von Flug HC301 ab, berichtet das Portal Aviation Herald.

Dabei kam das 30-jährige Flugzeug von der Piste ab. Die linke Tragfläche fing kurzzeitig Feuer, wie auch Videoaufnahmen lokaler Medien zeigen. Alle Insassen wurden über Rutschen evakuiert.

30-jähriges Flugzeug

Bei dem Zwischenfall wurden laut dem senegalesischen Militär elf Menschen verletzt, vier davon mit lebensbedrohlichen Verletzungen. Andere Berichte schrieben von zehn leicht Verletzten. Auch einer der Piloten soll darunter sein.

Die Boeing 737-300 wurde 1994 an Erstkundin Tarom ausgeliefert. Sie fliegt seit vergangenem Dezember für Transair. Aktuell wird sie von Air Sénégal gemietet, für die sie auch beim verunglückten Flug unterwegs war.

Flughafen musste schließen

Infolge des Zwischenfalls musste der Flughafen Dakar für mehrere Stunden schließen. Inzwischen wieder er wieder geöffnet.

Mehr zum Thema

Behörde erteilt Transair nach Notwasserung Flugverbot

Behörde erteilt Transair nach Notwasserung Flugverbot

Die Bergung der vorderen Sektion des Rumpfes.

Boeing 737 flog 33 Mal mit illegalen Ersatzteilen

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus A220-300 von Cyprus Airways: Insgesamt sollen zwölf kommen.

Cyprus Airways schnappt sich im Eiltempo zwei Airbus A220-300

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies