Stellenstreichungen zum Jahreswechsel: Blue Islands fliegt dann nicht mehr nach Paris, Amsterdam und Zürich.

Airline auf KanalinselnBlue Islands streicht drei Strecken

Die Fluggesellschaft Blue Islands streicht ihr Streckennetz zusammen. Zugleich wehrt sie sich gegen Vorwürfe, sie würde sich deutlich verkleinern.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Zum Jahreswechsel baut Blue Islands um: Die Airline mit Sitz auf den Kanalinseln wird ab dem 31. Dezember Zürich und ab dem 5. Januar Paris von Jersey aus nicht mehr anfliegen. Zudem wird die Verbindung nach Amsterdam ab dem 4. Januar gestrichen. Es ist unklar, ob es sich um saisonale oder dauerhafte Einschnitte handelt, meldet World Airline News.

Aurigny, die den Bodendienst für Blue Islands am Jersey Airport übernimmt, wirft der Airline vor, 30 Jobs zu gefährden. Durch die Streichungen sei der Betrieb in Jersey unrentabel, erklärte Aurigny. Blue Islands habe sich entschlossen, Jersey «im Stich zu lassen».

Wer hat Jersey im Stich gelassen?

Es sei völlig falsch von einer deutlichen Verringerung des Flugbetriebs zu sprechen, wehrt sich Blue Islands laut BBC. «In diesem Jahr wird Blue Islands mehr als 330‘000 Passagiere befördern, das ist ein Plus von 65 Prozent im Vergleich zu 2013.» Leider habe sich Aurigny entschlossen Jersey im Stich zu lassen, statt die Prozesse anzupassen und so rentabel zu bleiben.

Aurigny und Blue Islands hatten 2013 einen Code-Sharing-Vertrag abgeschlossen. Danach übernahm Blues Islands die Verbindung von Jersey und Guernsey, Aurigny kümmerte sich um den Bodendienst und verkaufte die Tickets. Dieser Vertrag soll aber durch die jetzigen Streckenstreichungen unberührt bleiben.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies