In Memphis.

Scharfe Konkurrenz in den USAUS-Airlines streichen ultrabillige Tickets

Günstige Multi-Destinations-Tickets sind in den USA Schnee von gestern. Die großen Airlines Delta, United und American heben ihre Preise. Vor allen eine Gruppe Reisender wird darunter leiden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Die drei großen amerikanischen Airlines nannten  sie «Junk Fares» oder «Trash Fares»: 41 Dollar für einen Flug von Dallas nach New York City, 34 Dollar von Las Vegas nach San Francisco oder 40 Dollar von Nashville nach Orlando. Diese erstaunlichen Billigpreise waren kein Fehler, sondern Resultat eines Angriffs der Billigflieger Spirit Airlines, Frontier oder Southwest auf die Flugrouten der traditionellen Fluglinien Delta, United und American Airlines. Bislang zogen die großen Drei größtenteils mit und boten ihre Flüge zu ähnlich günstigen Preisen an.

Damit ist jetzt Schluss. Delta, United und American haben seit diesem Frühling den Zugang zu diesen Schnäppchenpreisen drastisch eingeschränkt. In die Röhre gucken nun meist Geschäftsreisende – von denen die Airlines annehmen, dass es ihnen nichts ausmachen wird, ein paar hundert Dollar pro Ticket mehr zu bezahlen. Die Niedrigpreistickets lassen sich nicht länger zu Multi-Destinations-Tickets aneinanderketten. Genau das aber machen viele Geschäftsreisende, die oft von Stadt zu Stadt weiterfliegen.

Aufteilung der Welt zwischen Geschäftsreisenden und dem Rest

«Die Fluggesellschaften versuchen die Welt jetzt in Geschäftsreisende und Urlauber aufzuteilen» sagt George Ferguson, ein Fluggesellschafts-Analyst von Bloomberg Intelligence. Wer jetzt Einzeltickets zwischen seinen Destinationen bucht, mag die Airlines vielleicht austricksen – doch diese Strategie rächt sich, wenn man sein Ticket ändern muss: Dann fällt die Änderungsgebühr von 200 Dollar für jedes einzelne Ticket an.

Die Billigflieger haben fast alle Preis-Faustregeln, die noch vor ein paar Jahren in den USA als selbstverständlich galten, aufgebrochen: Nicht länger muss man für ein günstiges Ticket über ein Wochenende bleiben. Ein Rundflug ist in den USA inzwischen oft teurer als zwei einzelne One-Way-Tickets – und heute ein Ticket für morgen zu kaufen, muss nicht teurer sein als eines, was man vor drei Wochen gebucht hat.

Bedrängt von Billig-Konkurrenten

Wie stark die traditionellen Airlines unter Beschuss sind, macht vor allem das Beispiel American deutlich: Spirit bietet jetzt 25 Destinationen ab dem American-Hub in Dallas an. Und Frontier überschneidet elf Prozent von Americans Flugrouten. Und die Passagiere von American sind so preissensitiv wie nie: 87 Prozent aller Flugreisenden bei American flogen in den vergangenen zwölf Monaten nur ein Mal mit der Gesellschaft.

Mehr zum Thema

ticker-spirit-airlines

Für 250 Millionen Dollar gebaute Firmenzentrale von Spirit Airlines wird für 88 Millionen verkauft

ticker-spirit-airlines

Weiterer Airbus A320 Neo von Spirit Airlines wird verschrottet

ticker-spirit-airlines

Spirit Airlines beschafft sich Geld, um 20 Airbus A320 und A321 verkaufen zu können

ticker-spirit-airlines

Ehemaliger Haupsitz von Spirit Airlines in Florida steht zum Verkauf

Video

De Havilland Canada Dash 8-400 von Air Uniqon: Die Flüge werden von Avanti Air durchgeführt.
Die Erwartungen waren groß, die Nachfrage offenbar zu klein. Air Uniqon hat ihre Verbindung zwischen Friedrichshafen und Düsseldorf nach gut einem halben Jahr eingestellt. Für die virtuelle deutsche Airline wird nun der Winter zur entscheidenden Bewährungsprobe.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A350 F bei den Bodenschwingungstests: Der Flieger wird kräftig durchgeschüttelt.
Vor dem Einsatz muss ein neues Flugzeug zahlreiche Erprobungen bestehen. Airbus hat nun die Bodenvibrationstests des A350 F abgeschlossen. Sie liefern wichtige Erkenntnisse über das Schwingungsverhalten des Frachters und bilden die Grundlage für die Flugerprobung.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack