In Memphis.

Scharfe Konkurrenz in den USAUS-Airlines streichen ultrabillige Tickets

Günstige Multi-Destinations-Tickets sind in den USA Schnee von gestern. Die großen Airlines Delta, United und American heben ihre Preise. Vor allen eine Gruppe Reisender wird darunter leiden.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die drei großen amerikanischen Airlines nannten  sie «Junk Fares» oder «Trash Fares»: 41 Dollar für einen Flug von Dallas nach New York City, 34 Dollar von Las Vegas nach San Francisco oder 40 Dollar von Nashville nach Orlando. Diese erstaunlichen Billigpreise waren kein Fehler, sondern Resultat eines Angriffs der Billigflieger Spirit Airlines, Frontier oder Southwest auf die Flugrouten der traditionellen Fluglinien Delta, United und American Airlines. Bislang zogen die großen Drei größtenteils mit und boten ihre Flüge zu ähnlich günstigen Preisen an.

Damit ist jetzt Schluss. Delta, United und American haben seit diesem Frühling den Zugang zu diesen Schnäppchenpreisen drastisch eingeschränkt. In die Röhre gucken nun meist Geschäftsreisende – von denen die Airlines annehmen, dass es ihnen nichts ausmachen wird, ein paar hundert Dollar pro Ticket mehr zu bezahlen. Die Niedrigpreistickets lassen sich nicht länger zu Multi-Destinations-Tickets aneinanderketten. Genau das aber machen viele Geschäftsreisende, die oft von Stadt zu Stadt weiterfliegen.

Aufteilung der Welt zwischen Geschäftsreisenden und dem Rest

«Die Fluggesellschaften versuchen die Welt jetzt in Geschäftsreisende und Urlauber aufzuteilen» sagt George Ferguson, ein Fluggesellschafts-Analyst von Bloomberg Intelligence. Wer jetzt Einzeltickets zwischen seinen Destinationen bucht, mag die Airlines vielleicht austricksen – doch diese Strategie rächt sich, wenn man sein Ticket ändern muss: Dann fällt die Änderungsgebühr von 200 Dollar für jedes einzelne Ticket an.

Die Billigflieger haben fast alle Preis-Faustregeln, die noch vor ein paar Jahren in den USA als selbstverständlich galten, aufgebrochen: Nicht länger muss man für ein günstiges Ticket über ein Wochenende bleiben. Ein Rundflug ist in den USA inzwischen oft teurer als zwei einzelne One-Way-Tickets – und heute ein Ticket für morgen zu kaufen, muss nicht teurer sein als eines, was man vor drei Wochen gebucht hat.

Bedrängt von Billig-Konkurrenten

Wie stark die traditionellen Airlines unter Beschuss sind, macht vor allem das Beispiel American deutlich: Spirit bietet jetzt 25 Destinationen ab dem American-Hub in Dallas an. Und Frontier überschneidet elf Prozent von Americans Flugrouten. Und die Passagiere von American sind so preissensitiv wie nie: 87 Prozent aller Flugreisenden bei American flogen in den vergangenen zwölf Monaten nur ein Mal mit der Gesellschaft.

Mehr zum Thema

ticker-spirit-airlines

Früher bei Spirit Airlines: Zwei fast neue Airbus A320 Neo werden zerlegt

ticker-spirit-airlines

Spirit verkauft 20 Airbus-Jets und holt Kabinenpersonal zurück

Spirit Airlines Airbus A320: Das Flugzeug wird das Design den ganzen Winter tragen.

Spirit Airlines fliegt mit Airbus A320 im Ugly Sweater-Design

ticker-spirit-airlines

Spirit Airlines beschafft sich 100 Millionen Dollar frisches Kapital

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack