Greenpeace will so Greenwashing in der Branche anprangern.

Mehr als nur GeldstrafenBeschmierer der Boeing 777 von Air France wurden verurteilt

Vor drei Jahren bekleckerten Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace am Flughafen Paris-Charles de Gaulle eine Boeing 777 von Air France. Jetzt wurden sie verurteilt.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Im März 2021 drangen neun Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten im Alter zwischen 22 und 59 Jahren mit Leitern aufs Vorfeld des Flughafens Paris-Charles de Gaulle vor. Einige bekleckerten dort die Boeing 777-200 mit dem Kennzeichen F-GSPB auf der linken Rumpfvorderseite mit grüner Farbe. Andere kletterten mit einer Leiter auf die Tragfläche und auf das Dach des Flugzeugs von Air France.

Der Flieger musste drei Tage am Boden bleiben und überprüft werden. Air France forderte von den Tätern und Täterinnen danach einen symbolischen Euro als Schadensersatz. Denn der materielle Schaden in Höhe von 60.000 Euro wurde von den Versicherungen übernommen. Und zugleich lief ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Sachbeschädigung, Behinderung des Flugverkehrs und teilweise der Weigerung, sich einer DNA-Probe zu unterziehen.

Auch eine Fernhalteverfügung

In einem ersten Prozess wurden die Aktivisten verurteilt. Wegen Verfahrensfehler wurde dieses Urteil jedoch aufgehoben. Jetzt fand der zweite Prozess statt und am Donnerstag (22. Februar) wurde das Urteil verkündet, wie die Zeitung Le Parisien berichtet.

Das Gericht in Bobigny verhängte Geldstrafen von 700 Euro für Tatpersonen ohne Vorstrafen und zwischen 80 und 120 Tagessätze zu 10 Euro für Tatperson, die bereits zuvor wegen Aktionen des zivilen Ungehorsams verurteilt worden waren. Zudem dürfen sie drei Jahre lang nicht mehr das Gelände der Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Le Bourget betreten. Greenpeace prüft, das Urteil deshalb anzufechten.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Bilder der Tat im Jahr 2021. Ein Klick aufs Bild öffnet die Galerie im Großformat.

Mehr zum Thema

Die Aktivisten von Greenpeace übersteigen den Zaun zum Flughafengelände.

Aktivisten bekleckern Boeing 777 von Air France

Dort machen sie sich an der Boeing 777 zu schaffen.

Richter urteilen über Boeing-777-Beschmierer

ticker-air-france

Air France passt Boston-Flugplan im Sommer 2026 an

ticker-air-france

Air France und British Airways: Vor fünfzig Jahren startete die Concorde in den Linienbetrieb

Video

Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies