Vor der Landung hatte die Bombardier Global 5000 Probleme.

Bombardier-Jet der FlugbereitschaftGlobal 5000 kippte unkontrolliert nach links und rechts

Der Vorfall mit der Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft war dramatisch. Die Maschine kippte noch bei der Landung in Schönefeld nach rechts und links.

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Drei Piloten waren an Bord, als die Bombardier Global 5000 mit dem militärischen Kennzeichen 14+01 am Dienstagmorgen (16. April) am Flughafen Schönefeld in den sonnigen Himmel von Berlin stieg. Das 2011 an die Flugbereitschaft der deutschen Luftwaffe ausgelieferte Flugzeug mit Platz für bis zu 13 Passagiere war zuvor bei einem Technikbetrieb am Airport gewartet worden. Nun sollte es auf einem Inspektionsflug überprüft und nach Köln überführt werden.

Doch dabei ging etwas gehörig schief. Die Bombardier Global 5000 war auf 7000 Meter geklettert, als es urplötzlich nach rechts kippte, wie das Magazin Spiegel berichtet. Die Piloten meldeten daraufhin den Lotsen eine «Funktionsstörung». Gleichzeitig ersuchten sie um die Erlaubnis, nach Schönefeld zurückkehren zu dürfen. Die Schwierigkeiten gingen danach nicht weg. Im Gegenteil. Der Flieger kippte nun mehrmals nach links und rechts.

«Unter schwierigsten Bedingungen»

Bei der Landung auf Piste 07 L in Berlin-Schönefeld zeigte sich, wie heftig die Probleme mit den unkontrollierten Rollbewegungen waren. Bilder von vor Ort zeigen, wie die Bombardier Global 5000 relativ hoch anfliegt und dann sinkt und wiederum nach links und rechts wegkippt. Dabei berührten die Spitzen der Tragflächen mit einer Spannweite von 28,6 Meter den Belag.

Die Besatzung habe den Jet «unter schwierigsten Bedingungen zu Boden gebracht und damit Schlimmeres verhindert, kommentierte die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gemäß Spiegel. Die Schäden an der Maschine der Flugbereitschaft sollen groß sein.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Landung der Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft in Berlin-Schönefeld.

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