Klasjet statt BrusselsBelgische Nationalelf bekommt Kritik für Wahl der Airline

Belgiens Nationalmannschaft fliegt bei der EM mit einem Privatjet eine Airline aus Litauen und nicht mit Brussels Airlines. Das kritisiert eine Gewerkschaft scharf - mit Verweis auf die Löhne.

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Es hätte so gut gepasst. Doch die belgische Fußballnationalmannschaft wird bei der am Freitag (11. Juni) startenden Europameisterschaft nicht auf den knallroten Airbus A320 von Brussels Airlines setzen, der ihr gewidmet ist. Das Red Devils (rote Teufel) genannte Team habe sich «für einen Privatjet entschieden», so eine Sprecherin er Lufthansa-Tochter vergangene Woche.

Laut der European Transport Workers' Federation ETF werden die Red Devils mit einem Flugzeug der Businessairline Klasjet unterwegs sein. Die Gewerkschaft kritisiert das scharf. In einem Brief fordert sie das belgische Fußball-Nationalteam auf, nicht mit der litauischen Fluglinie zu fliegen. Der Vorwurf: Sie betreibe Sozialdumping und zahle seinen Mitarbeitenden Löhne, «die weit unter den belgischen Standards liegen». Die Löhne des Kabinenpersonals betrügen zwischen 540 und 1300 Euro im Monat.

CRJ 200 und Boeing 737

Klasjet betreibt eine Flotte bestehend aus einer Bombardier CRJ 200 sowie sechs Boeing 737-300 und 737-500. Die Airline ist eine Tochter der Avia Solutions Group.

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