Spirit Airlines: Die Airline hat neue Beförderungsbedingungen.

Spirit AirlinesBei freizügiger Kleidung und anstößigen Tattoos heißt es: Aussteigen bitte!

Mehrfach kam es bei Spirit Airlines zu Vorfällen, in denen Reisende aufgrund ihrer Kleidung aus dem Flugzeug geworfen wurden. Jetzt hat die Fluggesellschaft das in ihren Beförderungsbedingungen geregelt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wer ein Flugticket kauft, geht mit der Fluggesellschaft einen Vertrag ein. Und erklärt sich bereit, sich an die gesetzten Regeln zu halten. Diese sind festgelegt in den Beförderungsbedingungen. Hält man sich nicht daran, kann es unter anderem sein, dass die Airline das Einsteigen verweigert. Spirit Airlines hat ihre Regeln gerade überarbeitet und sorgt damit für Aufruhr.

Denn: Die Billigairline präzisiere in den neuen Beförderungsbedingungen auch die Kleiderordnung für Reisende. Demnach dürfen Fluggäste nicht barfuß sein oder unangemessene Kleidung tragen. «Unangemessen» sind laut Spirit Airlines zum Beispiel durchsichtige Stoffe oder Kleidungsstücke, die intime Körperteile (etwa das Dekolleté oder den Po) unbedeckt oder zu wenig bedeckt lassen.

Auch bestimmte Tattoos sind bei Spirit Airlines neu verboten

Auch Tattoos oder Kleidung mit anstößigen, obszönen oder beleidigenden Inhalten sind untersagt. Bei Verstößen können Reisende vom Flug ausgeschlossen oder zum Verlassen des Flugzeugs aufgefordert werden. Andere Fluggesellschaften in den USA wie American Airlines und Delta Air Lines haben ähnliche Richtlinien, die unangemessene Kleidung verbieten.

Bei Spirit Airlines gab es in letzter Zeit wiederholt Vorfälle, in denen Reisende wegen ihrer Kleidung nicht fliegen durften. In einem Fall waren zwei Frauen mit bauchfreien Trägertops betroffen. Ein Flugbegleiter bat die beiden, wieder auszusteigen.

T-Shirt mit Schimpfwort ebenfalls verboten

Ein anderer Fall betraf einen Mann, der ein Sweatshirt trug, was unter die Kategorie «beleidigende Inhalte» fallen dürfte. Die Aufschrift: «F*ck Hate World Tour». Auch er musste wieder aussteigen.

Mehr zum Thema

MC Pipokinha im Cockpit: Provoziert gerne.

Influencerin zeigt nackten Hintern in Cockpit

Wer einen Gips trägt, der weniger als vier Tage alt ist, darf bei Air Berlin nicht an Bord. Das Gesundheitsrisiko sei zu groß. Ein Gipsbein muss man zudem vorher anmelden - aus Platzgründen.

Achtung, Kleingedrucktes

ticker-spirit-airlines

Spirit Airlines verkauft letzte Flugzeuge - 27 Airbus A320 und A321

Spirit Airlines: Google verspricht sich etwas von den Daten der Airline.

Google kauft Daten von untergeganener Spirit Airlines - um KI zu trainieren

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier