Spirit Airlines: Die Airline hat neue Beförderungsbedingungen.

Spirit AirlinesBei freizügiger Kleidung und anstößigen Tattoos heißt es: Aussteigen bitte!

Mehrfach kam es bei Spirit Airlines zu Vorfällen, in denen Reisende aufgrund ihrer Kleidung aus dem Flugzeug geworfen wurden. Jetzt hat die Fluggesellschaft das in ihren Beförderungsbedingungen geregelt.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Wer ein Flugticket kauft, geht mit der Fluggesellschaft einen Vertrag ein. Und erklärt sich bereit, sich an die gesetzten Regeln zu halten. Diese sind festgelegt in den Beförderungsbedingungen. Hält man sich nicht daran, kann es unter anderem sein, dass die Airline das Einsteigen verweigert. Spirit Airlines hat ihre Regeln gerade überarbeitet und sorgt damit für Aufruhr.

Denn: Die Billigairline präzisiere in den neuen Beförderungsbedingungen auch die Kleiderordnung für Reisende. Demnach dürfen Fluggäste nicht barfuß sein oder unangemessene Kleidung tragen. «Unangemessen» sind laut Spirit Airlines zum Beispiel durchsichtige Stoffe oder Kleidungsstücke, die intime Körperteile (etwa das Dekolleté oder den Po) unbedeckt oder zu wenig bedeckt lassen.

Auch bestimmte Tattoos sind bei Spirit Airlines neu verboten

Auch Tattoos oder Kleidung mit anstößigen, obszönen oder beleidigenden Inhalten sind untersagt. Bei Verstößen können Reisende vom Flug ausgeschlossen oder zum Verlassen des Flugzeugs aufgefordert werden. Andere Fluggesellschaften in den USA wie American Airlines und Delta Air Lines haben ähnliche Richtlinien, die unangemessene Kleidung verbieten.

Bei Spirit Airlines gab es in letzter Zeit wiederholt Vorfälle, in denen Reisende wegen ihrer Kleidung nicht fliegen durften. In einem Fall waren zwei Frauen mit bauchfreien Trägertops betroffen. Ein Flugbegleiter bat die beiden, wieder auszusteigen.

T-Shirt mit Schimpfwort ebenfalls verboten

Ein anderer Fall betraf einen Mann, der ein Sweatshirt trug, was unter die Kategorie «beleidigende Inhalte» fallen dürfte. Die Aufschrift: «F*ck Hate World Tour». Auch er musste wieder aussteigen.

Mehr zum Thema

MC Pipokinha im Cockpit: Provoziert gerne.

Influencerin zeigt nackten Hintern in Cockpit

Wer einen Gips trägt, der weniger als vier Tage alt ist, darf bei Air Berlin nicht an Bord. Das Gesundheitsrisiko sei zu groß. Ein Gipsbein muss man zudem vorher anmelden - aus Platzgründen.

Achtung, Kleingedrucktes

ticker-spirit-airlines

Vier Jahre alter Airbus A320 Neo von Spirit Airlines verschrottet

Flugzeug von Spirit Airlines: Wird keine Passagiere mehr fliegen.

Spirit Airlines: Wie Plan Charlie das Ende der Billigairline besiegelte

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies