Airbus-Jet von Frontier:

Frontier stellt Hotline einBei Fragen und Problemen bitte nicht anrufen!

Frontier will keine Kundenanrufe mehr. Die amerikanische Fluggesellschaft hat ihr Callcenter dichtgemacht - auch weil sich das Verhalten der Reisenden ändert.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Ein unerwarteter Anruf? Für viele Millennials ist das der absolute Alptraum. Auch selbst anrufen zu müssen ist bei vielen Menschen jüngerer Generationen mit das unangenehmste, mit dem man konfrontiert werden kann. 80 Prozent der im Zeitraum der frühen 1980er- bis zu den späten 1990er-Jahren Geborenen versuchen, Anrufe zu vermeiden, heißt es in einer Studie der EU Business School. Sie präferieren die Kommunikation über Chats und andere digitale Kanäle.

Frontier ist also so etwas wie ein Millennial der Airlinebranche. Und sagt jetzt ihren Kundinnen und Kunden: Ruft uns bitte nicht mehr an. Wer eine Unregelmäßigkeit erlebt hat, buchen, umbuchen oder eine Frage stellen will, kann das jetzt nicht mehr über die Hotline der amerikanischen Fluggesellschaft.

Kein Telefon mehr

Die Fluggesellschaft hat ihren Telefonservice in der vergangenen Woche eingestellt, berichtet der Nachrichtensender CNN. Kundinnen und Kunden, die Hilfe oder Informationen suchen, müssen sich mit einem Online-Chatbot unterhalten. Alternativ können sie Frontier auf sozialen Medien oder Whatsapp kontaktieren. Diejenigen, die mit echten Menschen sprechen müssen, können das. Aber auch nur digital. 24 Stunden am Tag steht ein Chat zur Verfügung.

«Wir haben festgestellt, dass die meisten Kunden es vorziehen, über digitale Kanäle zu kommunizieren», so eine Sprecherin. Die neue Art der Kommunikation sei deutlich effizienter. Wer nun versucht auf der Hotline anzurufen, wird aufgefordert, bitte den Chat zu nutzen.

Strafen für Frontier wegen Kundenservice

Das Callcenter von Frontier war wie die vieler anderer Fluggesellschaften zu Pandemiezeiten bereits überfordert – was zu teils großen Verzögerungen bei Erstattungen und Rückzahlungen bei Ausfällen führte. Als einzige Fluggesellschaft aus den USA strafte die Regierung die Billigairline denn auch kürzlich ab, als sie sechs Fluglinien zu Zahlungen an Reisende aufforderte. Frontier muss 222 Millionen Dollar an geforderten Rückerstattungen zahlen. Hinzu kommt eine zivilrechtliche Strafe von 2,2 Millionen wegen der Verzögerungen.

Mehr zum Thema

Heckflosse von Frontier: Die Airline bietet jetzt Flugabos an.

Unbegrenzt fliegen für weniger als 600 Euro

Airbus A320 von Tap: Auch die portugiesische Airline musste zahlen.

USA bestrafen sechs Airlines wegen verzögerter Rückzahlungen

Ablehnung: Spirit stuft Angebot von Jetblue als minderwertig ein

Ablehnung: Spirit stuft Angebot von Jetblue als minderwertig ein

Boeing AH-64 Apache: Absolvierte seinen Erstflug im September 1975.

Boeing AH-64 Apache: Der Krieger, der nicht in Rente geht

Video

Das Terminal des Port Polska: Platz für vorerst 44 Millionen passagiere.
Von Kommunisten erdacht, viel später von einer nationalkonservativen Regierung wiederbelebt und schließlich von einer liberalen Regierung bestätigt: Port Polska hat viele politische Wendungen überlebt. Polens neuer Zentralflughafen nimmt nun konkrete Formen an. Ende 2032 soll er eröffnet werden - mit Platz für jährlich 44 Millionen Fluggäste, 24-Stunden-Betrieb und Lot Polish Airlines als wichtigster Nutzerin.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Sturm am Flughafen Forli: Flugzeuge umgedreht.
Ein heftiger Sturm mit Böen von bis zu 120 Kilometern pro Stunde ist über Forlì in Italien hinweggezogen. Auch der Flughafen wurde getroffen: Zwei eingelagerte Boeing 737 und mehrere Kleinflugzeuge wurden beschädigt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack