Cockpittür: Sind die Zugangsmechanismen wirklich sinnvoll?

Folge von Flug 4U9525Behörde überprüft Pilotentests

Die französische Untersuchungsbehörde BEA rekonstruiert nicht nur den Unfallhergang. Sie hinterfragt auch Pilotentest und Cockpitzugang.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Jeden Tag kommen neue Informations-Bruchstücke ans Licht. Und alle bestätigen die These: Der Kopilot von Germanwings-Flug 4U9525 hat den Airbus A320 absichtlich in den französischen Alpen zerschellen lassen. Am Montagnachmittag (30. März) wurde bekannt, dass sich der 27-Jährige vor Abschluss seiner Ausbildung in Behandlung befand, weil er selbstmordgefährdet war. Doch diese Suizidalität habe man ihm als geheilt attestiert.

Die Absichten, welche der Kopilot hegte, sind noch nicht offiziell bekannt. Doch schon jetzt ist klar: Nach Flug 4U9525 bleibt in der Luftfahrt nichts, wie es einmal war. Das französische Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’aviation civile BEA führt derzeit als leitende Behörde seine Untersuchung zum Absturz des Airbus A320 von Germanwings in den französischen Alpen fort. Doch es macht sich auch Gedanken, wie ein weiterer solcher Fall verhindert werden kann.

Erkennen von psychologischen Besonderheiten

Man konzentriere sich derzeit auf die Identifikation von «Schwachstellen, die möglicherweise zu dieser Katastrophe oder ähnlichen Ereignissen geführt haben», teilt es in einer Medienmitteilung mit. Dabei will das BEA insbesondere «die Logik der Verriegelungssysteme von Cockpittüren und die zugehörigen Verfahren für den Zu - und Ausgang» näher auf ihre Wirksamkeit untersuchen. Der Kopilot des A320 hatte die Tür von innen verschlossen und sein Kollege konnte deshalb nicht mehr zurück ins Cockpit.

Das ist nicht alles. Die französische Behörde nimmt auch die Tests für Piloten unter die Lupe. Man schaue die «Kriterien und Verfahren für das Erkennen von psychologischen Besonderheiten» näher an.

Analyse des Stimmenrekorders

Die klassische Unfalluntersuchung konzentriert sich derweil «auf eine genaue technische Beschreibung des Flugverlaufes», so das BEA. Man stütze sich insbesondere auf die detaillierte Analyse des Stimmenrekorders (CVR) wie auch auf weitere mögliche Flugdaten.

Mehr zum Thema

Boeing 787-9 von Lufthansa: Die Fluglinie steht in der Kritik.

Bericht wirft Lufthansa heikle Tankpraxis und Routenplanung vor

Ballon in der Luft: Ballonfahren ist noch gefährlicher als fliegen in Kleinflugzeugen.

Warum Ballonfahrten gefährlicher sind als Flüge im Flugzeug oder Hubschrauber

Pilot in einem leeren Ryanair-Flugzeug: Die Sicherheitshinweise sorgen für Diskussionen.

Reisende rätseln über Symbole auf Sicherheitshinweisen von Ryanair

Kleinflugzeug im Flug: Pilotinnen und Piloten müssten besser geschult werden.

Bessere Ausbildung der Pilotinnen und Piloten soll Unfallrate senken

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin