Szene aus der BBC-Dokumentation: Harte Ausbildung zum Flugbegleiterin.

Bitte keine Toten im WC verstauen!

Was makaber klingt, ist tatsächlich eine Regel für Flugbegleiter. British Airways nennt Tipps, was man mit Reisenden machen soll, die an Bord sterben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Ist ein Arzt an Bord?» Diese Frage hört man nicht selten an Bord eines Fliegers. Oft erledigt sich das Problem dann schnell. Panikattacken, Schluckauf oder Übelkeit enden meist glimpflich. Doch es kommt auch vor, dass das nicht so ist und etwa ein Herzinfarkt an Bord tödlich endet. Und dann? Wie eine Dokumentation zeigt, welche der britische Fernsehsender BBC in der kommenden Woche ausstrahlt, ist es für Flugbegleiter gar nicht so einfach, in solchen Fällen richtig zu handeln.

Die Filmcrew begleitete für die Serie «A Very British Airline» Flugbegleiter von British Airways, die für ihren Job ausgebildet wurden. Eine Anekdote behandelt die Frage, wie man mit einer frischen Leiche umgeht. Es sei eine Grauzone, so die Ausbilderin. Vor einigen Jahren, berichtet sie laut einem Artikel der britischen Zeitung Independent, habe man einfach so getan, als lebe der Mensch noch. Ein Gin oder einen Wodka auf den Tisch, die Schlafmaske über die Augen und eine Zeitung auf den Schoss - und schon sah es aus, als sei der Reisende einfach nur eingenickt.

Am besten in die Business Class

Inzwischen machen wir das aber nicht mehr, versichert die Lehrerin. Eines müsse man aber unbedingt beachten: «Sie dürfen eine Leiche auf keinen Fall in der Toilette verstecken.» Das sei entwürdigend und auch gefährlich. Denn immerhin bestehe dort keine Möglichkeit, den Körper festzuzurren. Und: Es sei auch schon vorgekommen, dass die Totenstarre früh eingesetzt sei und man den Körper nicht mehr aus der Toilette bringen konnte.

Wenn möglich solle man den Toten auf einen leeren Platz in der Business- oder First Class legen und zudecken. Wenn dort kein Platz ist, dann solle man es im Ruhebereich für die Crew versuchen. Nur im allergrößten Notfall dürfe man die Leiche an ihrem Platz lassen.

Mehr zum Thema

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Gulfstream G400 von Baires Fly: Das Flugzeug mit der Kennung LV-JQW brachte Flavio Bolsonaro in die USA.
Eine rund 22 Jahre alte Gulfstream G400 von Baires Fly brachte Flávio Bolsonaro und seine Familie über Ecuador nach Miami. Die argentinische Charterfirma flog einst auch Javier Milei - und auch ihr Eigentümer hat Ärger mit der Justiz.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
lufthansa fra gate of the future 07
Lufthansa und der Flughafen Frankfurt testen im Terminal 1, wie ein Gate effizienter funktionieren kann und zugleich komfortabler für die Gäste wird. Dabei geht es sowohl um Lounge-Elemente, als auch darum, Bewegungen zu analysieren und einem Software-Wirrwarr Herr zu werden.
Timo Nowack
Timo Nowack