Auch bei der <strong>Douglas DC-6</strong> waren Feuer an Bord der Grund für ein viermonatiges Grounding im Jahr 1947. Unter anderem hatte ein Brand zum Absturz von United-Flug UA608 geführt. Für mehrere Millionen Dollar mussten an den Flugzeugen Anpassungen vorgenommen werden, bevor sie wieder fliegen durften.

PläneBalair soll wieder auferstehen

Ein unbekannter Investor möchte die ehemalige Schweizer Ferienflug-Marke auferstehen lassen. Balair soll auf Basis von Belair entstehen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich erhoffte man sich beim Management, dass Eurowings die Schweizer Air-Berlin-Tochter Belair übernimmt. Doch die Lufthansa-Billigairline wollte nicht. Auch Niki sagte ab und alle anderen Hoffnungen zerschlugen sich. Ende Oktober stellt die Fluglinie den Betrieb ein.

Vielleicht könnte sie aber später doch wieder auferstehen. Wie das Wirtschaftsblatt Handelszeitung schreibt, planen nicht bekannte Investoren eine neue Schweizer Fluggesellschaft auf Basis von Belair Airlines aufzubauen - mit Flugzeugen und Personal der Air-Berlin-Tochter. Sie soll Balair heißen.

Marke mit Tradition

Die Markenrechte an Balair gehören zwei Firmen: Die eine wird vom Treuhänder Christian C. Moesch verwaltet. Kommerzielle Pläne hat er gemäß Handelszeitung nicht. Seine Markenrechte gelten für das klassische Fluggeschäft. Eine zweite Balair-Marke für den Bereich Flugzeugunterhalt besitzt die Firma Air Service Basel. Sie gehört dem Milliardär und Hobbyflieger Hansjörg Wyss. Sie nahm keine Stellung zum Thema.

Balair hatte ab 1957 Charterflüge ab Schweizer Flughäfen durchgeführt. Sie wurde in den Siebzigerjahren eine Tochter der Swissair. Als diese im Oktober 2001 den Flugbetrieb vorübergehend einstellte, war das auch das Ende von Balair. Reiseveranstalter Hotelplan als Großkunde gründete zur Sicherung ihrer Kapazitäten die Auffanggesellschaft Belair. 2009 kaufte Air Berlin das Schweizer Unternehmen.

Geleaste Flugzeuge

Ein Problem haben die Investoren dabei aber. Die fünf Flieger von Belair sind alle geleast. Zudem haben nach erfolgter Kündigung viele Mitarbeiter bereits neue Jobs angenommen oder sich aus der Branche verabschiedet.

Mehr zum Thema

INNA und Wizz Air: Das Video zu Wizz Away wurde am Flughafen Bukarest gedreht.

Wenn Airlines auf Popstars setzen

Flughafen Mönchengladbach: Wirkt ruhig - ist aber ganz schön geschäftig.

Einst Grasfeld, dann Air Berlins Düsseldorf-Alternative und heute Innovationslabor

Flugzeug von Condor in Wien: Hier brummt das Geschäft.

Condor nennt ihre erfolgreichsten Städte-Strecken - und Unterschiede zu Air Berlin

Ein Eurowings-Flugzeug über der Altstadt von Jeddah: Die Airline fliegt im Winter ab Stuttgart neu in die saudische Hafenstadt.

Eurowings wird zum Arabien-Shuttle

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies