Die historische Boeing 707 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel. Auf diesem Bild besteht sie noch aus einem Teil.

Heck abBagger zerlegt Boeing 707 von Berlin-Tegel

Jetzt ist sie nicht mehr zu retten: Die Boeing 707 auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel wird zerlegt. Leitwerk und Kabine sollen ins Museum kommen.

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Das Todesurteil erging im Februar. «Die Boeing 707 im Außenbereich von Tegel wird im Laufe dieses Jahres zerlegt und verwertet», sagte eine Sprecherin der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin damals. Nun wird es vollstreckt. Am Montag (10. Mai) trennte ein Bagger das Heck vom restlichen Rumpf .

Boeing hatte Lufthansa die Boeing 707 in den 1980er-Jahren zu einem Jubiläum geschenkt. Dafür wurde das Flugzeug, das in Tat und Wahrheit gar nie für Lufthansa geflogen war, in deren Farben lackiert. Die Fluglinie freuet sich aber nicht lange am Präsent und schenkte den Langstreckenflieger der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin weiter. Sie spricht heute von einem Geschenk «gegen den ausdrücklichen Widerstand» des Museums.

Kabine und Leitwerk gehen ins Museum

Und was bleibt von der Boeing 707? «Wir werden die Kabine und das Leitwerk als museal wertvolle Teil sichern», so eine Sprecherin der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Die Kabine stamme von Lufthansa. «Ausgebaut haben wir eine Küche der Firma Sell, Sitzreihen verschiedener Klassen, Hutablagen und Innenverkleidungen.» Eventuell komme auch noch eine Toilette hinzu, alles etwa aus der Zeit zwischen 1975 bis 1987.

«Es ist allerdings noch nicht ganz klar, wann wir die Teile in unserer Ausstellung zeigen können», so die Sprecherin weiter. Zunächst einmal kommen sie ins Depot. Weitere Teile werden anders verwertet. «Wir verbinden die Verschrottung mit einer Aktion für Liebhaber», so Lufthansa im Februar. Ein Auktionshaus wird sie versteigern.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen der Zerlegung der Boeing 707.

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