Die Bären lieben es: Kerosin macht sie high.

Kerosin macht Bären zu Junkies

Russland hat ein Drogenproblem der anderen Art: Die Braunbären dort sind süchtig nach Kerosin. Sie schnüffeln sich high bis zum Umfallen.

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Sie sind die größten Bären der Welt. Bis zu 550 Kilogramm werden die pelzigen Tiere im russischen Kronotsk-Reservat schwer. Feinde kennen sie deshalb kaum. Doch wenn sie ihren Stoff bekommen, sind die Braunbären zu nichts mehr zu gebrauchen. Die Raubtiere sind nämlich süchtig nach Kerosin. Sie schnüffeln es minutenlang aus Fässern, die Reservatsmitarbeiter dort liegen ließen. Dann lassen sie sich in eine Art Nirvana-Position fallen.

Das klingt ziemlich absurd, doch Fotograf Igor Shpilenok hielt das alles mit seiner Kamera fest. Der Naturfotograf wollte eigentlich nur die Bären im Reservat beobachten, das zum Unesco-Welterbe gehört. Dabei entdeckte er das seltsame Verhalten. Teilweise, sollen die Bären so verzweifelt auf der Suche nach dem nächsten Flash sein, dass sie sich unter fliegende Hubschrauber stellen und hoffen, dass etwas Kerosin heruntertropft.

Fässer klauen

Das Kerosin dient dem Antrieb von Generatoren und Helikoptern im Reservat. Die Bären kommen an die Fässer, wenn diese nach einer Lieferung nicht direkt abgeholt werden. Dann rollen sie diese durchs Reservat bis sie einen geeigneten Platz zum Schnüffeln gefunden haben.

Sehen Sie in der Bildergalerie selbst, wie das aussieht.

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