Geparkte Flugzeuge von AUA in Wien: Die Erholung dauert länger als gedacht.

Weiterer StellenabbauAustrian verkleinert Flotte stärker als geplant

Die Lufthansa-Tochter muss ihre Flotte nochmals reduzieren. Austrian Airlines lagert zwei weitere Jets langfristig ein. Die Folge sind auch Kündigungen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Michael Trestl macht es im Interview mit aeroTELEGRAPH klar. «Wir müssen uns da am Standort Wien im Wettbewerb besser behaupten können», so der neue Kommerzchef von Austrian Airlines. Derzeit plagt die Corona-Krise die Fluggesellschaft, zuvor hatte ihr der knallharte Wettbewerb durch Billigairlines zugesetzt, der nicht einfach verschwinden wird. Zwar hat sie vergangenes Jahr die Kosten bereits markant gesenkt, indem mit Lieferanten neue Verträge vereinbart, mit dem Personal ein hoher Lohnverzicht ausgehandelt und Flugzeuge stillgelegt wurden.

Doch das reicht offenbar noch nicht. Die Pandemie dauere länger als gedacht und darum müsse man «zusätzliche Maßnahmen» ergreifen, «um die Zukunft unserer Austrian Airlines dauerhaft abzusichern», erklärte am Donnerstag (25. März) Vorstandsvorsitzender Alexis von Hoensbroech. Den Angestellten eröffnete er, dass AUA die Flotte dabei stärker reduzieren wird als gedacht. Mit 60 Jets rechnete das Management langfristig. Jetzt nimmt es zwei weitere Flugzeuge aus der Planung.

«Nicht in allen Bereichen durch Fluktuation erreichbar»

Die beiden Airbus-Jets würden langfristig eingelagert - bis mindestens 2024 oder 2025. Vor der Krise hatte die Flotte von Austrian aus 84 Flugzeugen bestanden. Ganz überraschend kommt der Schritt allerdings nicht. Schon im März hatte die Führung gesagt, wenn die Buchungslage schlecht bleibe, müsse man die Flotte weiter verkleinern. Für den Sommer ist die zwar ,vielversprechend», aber aktuell immer noch schlecht.

Weniger Flieger heißt auch weniger Bedarf an Personal. Rund 80 bis 100 Angestellte kommen überschlagsmäßig auf ein Flugzeug. Austrian Airlines habe insgesamt zwar schon 650 Stellen abgebaut, erklärte von Hoensbroech bei einer Veranstaltung mit dem Personal. Doch man müsse bis 2023 noch einmal so viele Arbeitsplätze streichen.

Teilzeitmodelle werden geprüft

Insgesamt gehen also 1300 Jobs bei AUA verloren. Bisher war immer von 1100 die Rede gewesen.  Die harte Botschaft dabei: «Das wird nicht in allen Bereichen durch weitere Fluktuation erreichbar sein».

Dennoch versucht die Lufthansa-Tochter, so wenige Kündigungen auszusprechen, wie möglich. Man versuche«gemeinsam mit den Betriebsräten temporäre Lösungen zu finden». Geprüft werden unter anderem Teilzeitmodelle.

Mehr zum Thema

Michael Trestl: «Schlanker sind wir schon, denn wir werden und haben ja die Flotte deutlich verkleinert.»

«Wir müssen uns in Wien besser behaupten»

Dash 8 von Austrian Airlines mit dem Kennzeichen OE-LGJ: Fliegen noch etwas weiter.

Zwei Dash 8 fliegen bei Austrian eine Ehrenrunde

Boeing 767 mit dem Kennzeichen OE-LAT: Austrian verjüngt die Flotte.

Austrian Airlines verkauft drei Boeing 767 in die USA

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies