Flotte von Austrian: Wann der erste Dreamliner kommt, will die Airline noch nicht verraten.

Betriebsversammlung in WienBordpersonal von Austrian holt sich Streikfreigabe

Das Bordpersonal und die österreichische Lufthansa-Tochter konnten sich bisher nicht über einen Inflationsausgleich einigen. Jetzt droht Streik bei Austrian Airlines.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bei Lufthansa streikten Boden- und Cockpitpersonal, bei Eurowings legen Pilotinnen und Piloten aktuell die Arbeit nieder, bei Swiss haben die Cockpitcrews den Weg für Streik frei gemacht. Nun bringt sich auch das Bodenpersonal von Austrian Airlines in Stellung.

«Drei Verhandlungsrunden zu dem Kollektivvertrag gab es bisher beim Bordpersonal (rund 2500 Mitarbeiter:innen) der Austrian Airlines, doch sie verliefen ohne Ergebnis», erklärt die Gewerkschaft Vida. Sie und der Bord-Betriebsrat fordern die Abgeltung der Inflation.

Belegschaft beschäftigt sich mit Streik

Austrian habe dies bisher nur basierend auf der Durchschnittsinflation von Januar bis September 2022 und nur für ein Jahr angeboten. Die Forderung lautet aber: «Es sollen die Gehälter um die Inflation der vergangenen zwölf Monate angehoben werden und das nachhaltig», so Daniel Liebhart, Vida-Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt.

Am Donnerstagvormittag (20. Oktober) informieren der Betriebsrat Bord und die Gewerkschaft nun das Bordpersonal in einer Betriebsversammlung am Flughafen Wien-Schwechat. Die Belegschaft stimmt dann über das weitere Vorgehen ab. Verspätungen und Flugausfälle seien nicht ausgeschlossen, die Versammlung könnte zwei, drei Stunden oder länger dauern. «Wir haben uns auch einen Streikbeschluss vom Österreichischen Gewerkschaftsbund genehmigen lassen» so Liebhart. Auch darüber werde man sprechen.

Korrektur: In der Überschrift dieses Artikels stand kurzzeitig, es gehe um das Bodenpersonal, richtig muss es aber - wie im Artikel - Bordpersonal heißen. Wir entschuldigen uns für den Fehler und haben ihn korrigiert.

Mehr zum Thema

Auch Swiss-Cockpitbesatzungen stimmen für Streik

Auch Swiss-Cockpitbesatzungen stimmen für Streik

Gut die Hälfte der geplanten Eurowings-Flüge findet am Montag statt

Gut die Hälfte der geplanten Eurowings-Flüge findet am Montag statt

Airbus A350 von Lufthansa: Wer umbucht, muss künftig mehr zahlen.

Umbuchen wird bei Austrian, Lufthansa und Swiss deutlich teurer

Benno Beran: Hier in seiner Boeing Stearman.

Die Boeing Stearman, seine große Liebe

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies