Airbus A320 Neo von Easyjet: Der Billigflieger bekommt Nachschub.

EasyjetAussteigen oder weiterfliegen? Passagiere stimmen per Handzeichen ab

Ein Flug von Easyjet musste statt in Gatwick in Luton landen. Dann stellte der Kapitän die Reisenden vor eine Wahl.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Verspätungen, Umleitungen und selbst nach der Landung noch Wartezeiten – im Flugchaos in diesem Sommer haben Reisende alles erlebt. Manchmal sogar vielfach. An Bord von Easyjet spielte sich jetzt aber etwas ab, was es so wohl nicht so oft gegeben hat. Die Reisenden konnten abstimmen, wie es weitergeht.

Ein Flugzeug der Airline war mit Ziel London-Gatwick mit Verspätung unterwegs. Wegen Gewittern wurde es aber nach London-Luton umgeleitet. Eigentlich mit dem Ziel, weiter nach Gatwick zu fliegen, wenn das wieder möglich ist.

Abstimmung an Bord

In einem Video auf Instagram ist zu hören, wie der Pilot via Lautsprecher erklärt, er rechne damit, dass es aufgrund der Einschränkungen im Flugverkehr mindestens eine Stunde dauern werde bis zur Weiterreise nach Gatwick. Daher bittet er die Reisenden, kundzutun, wie sie sich das weitere Vorgehen vorstellen. Er gibt den Fluggästen die Wahl.

Jene, die lieber in Luton aussteigen möchten und den Flug nicht fortsetzen wollen, sollen dies durch Hochhalten ihrer Hand signalisieren. Die Alternative war, auf dem Vorfeld zu warten und danach nach Gatwick zu fliegen. Eine Flugbegleiterin schreitet daraufhin den Mittelgang ab und zählt das Abstimmungsergebnis.

Doch besser Stein-Schere-Papier?

Im Video ist zu hören, wie ein Passagier die ganze Situation als «Witz» bezeichnet und anmerkt, die Besatzung könnte auch mit Stein-Schere-Papier darüber entscheiden, wie es mit dem Flug weitergehen soll. Gegenüber dem Portal Simpleflying erklärte Easyjet, die Einschränkungen im Flugverkehr liegen außerhalb ihres Einflussbereichs: «Wir bedauern jedoch alle Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind».

Kein Bus in Luton

Für die Passagiere des verspäteten und umgeleiteten Flugs ging der Verdruss nach der ungewöhnlichen Abstimmung an Bord weiter, wie die Zeitung «The Sun» berichtet. Der Flieger blieb in London Luton. Doch das Verlassen des Flugzeugs verzögerte sich in Luton um zwei Stunden verzögert, weil aufgrund von Personalmangel kein Bus zur Verfügung stand, der die Passagiere hätte zum Terminal bringen können. Danach habe man auch noch lange aufs Gepäck warten müssen.

Mehr zum Thema

Easyjet bestätigt ihre <a href="https://www.aerotelegraph.com/easyjet-kauft-56-zusaetzliche-airbus-a320-neo">Bestellung über 56 zusätzliche Flieger der A320-Neo-Familie</a>, nachdem die Aktionäre zugestimmt haben.

Easyjet kauft 56 zusätzliche Airbus A320 Neo

Eurowings-Flugbegleiterin im neuen Airbus A320 Neo: Bald Verstärkung von Easyjet?

Eurowings will Easyjets Schwäche in Berlin nutzen

Airbus A319 von Easyjet, Kennzeichen G-EZDD: Bald weniger Reisende an Bord.

Easyjet streicht im Airbus A319 Sitze wegen Personalmangel

ticker-easyjet

Easyjet nimmt Verbindung Berlin - Mailand-Malpensa wieder auf

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin