Gigantische Pläne in Saudi Arabien

Das Königreich am Golf investiert in die Luftfahrt. Die Flughäfen sollen ihre Kapazität vervielfachen.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

200 Milliarden Saudische Riyal oder umgerechnet 40 Milliarden Euro pumpt Saudi Arabien in den nächsten fünf Jahren in die Luftfahrt. Die stark wachsende Bevölkerung und die boomende Wirtschaft seien der Grund für diese gigantischen Investitionen, erklärt Muhammad Jamjoom, Vizedirektor der zivilen Luftfahrtbehörde GACA vergangene Woche. Wie genau die Gelder verteilt werden, ist noch nicht klar. Bekannt ist, dass der King-Khaled-Flughafen in Riad massiv ausgebaut wird. Die Arbeiten beginnen bereits im November und werden 2015 abgeschlossen. Der neue Terminal 5 soll bereits im November 2013 eröffnen. Zur Zeit läuft die Planung zur Renovierung der bestehenden Terminals 3 und 4. Nach der ersten Expansionsphase 2015 wird die Kapazität mit den Maßnahmen von den heutigen rund 17 Millionen auf 25 Millionen Passagiere erhöht. Nach Beendigung des gesamten Ausbaus sollen es sogar 40 Millionen sein. Zum Vergleich: Dubais als größter Flughafen der Region fertigte 2011 rund 50 Millionen Passagiere ab.

Die saudische Behörde GACA investiert aber im ganzen Land. Sie plant, ihre 28 Flughäfen massiv zu erweitern. In Jeddah eröffnet 2014 der neue King Abdulaziz Airport, geplant für jährlich 30 Millionen Passagiere. Investitionsvolumen: 5,5 Milliarden Euro. Dabei setzten die Behörden auch auf die Anziehungskraft des Landes für Gläubige, welche die so genannte Umra absolvieren, die kleine Pilgerfahrt nach Mekka. «Rund sieben Millionen Menschen aus verschiedenen Ländern kommen jährlich ins Königreich. Der Umra-Bereich wächst mit 35 Prozent pro Jahr», sagt Saudi-Arabian-Airlines-Chef Khaled Al-Molhem gegenüber der Zeitung der Arab News. In Jeddah plant die Behörde zudem, die größte Flugzeugwerft des Nahen Ostens zu eröffnen. Bereits in zwei Jahren soll sie operativ sein.

Auch andere profitieren

Von diesem Boom wollen auch andere profitieren. Emirates etwa erhöht das Angebot nach Saudi Arabien um mehr als zehn Prozent. «Emirates hat einen ambitionierten Wachstumsplan in Saudi Arabien. Die Erhöhung unseres Angebotes ist Teil unserer Strategie», sagte der zuständige regionale Vizedirektor der Zeitung Khaleej Times. «In unserer Studie rechnen wir in den nächsten zehn Jahren mit 120'000 neuen Jobs in der Aviatik», kommentierte denn auch Muhammad Al-Zeer, Vorsitzender bei Maz Aviation gegenüber der Zeitung Chicago Tribune.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Flugzeug auf Zug: Waghalsiges Manöver.
Ein Pilot, ein fahrender Güterzug – und kaum Platz für Fehler. In der Türkei ist ein außergewöhnliches Landemanöver gelungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies