Dreamliner von Norwegian: Bleibt die Airline unabhängig oder wird sie übernommen?

KonsolidierungAuch Lufthansa redet mit Norwegian

Die Billigairline wird zum Übernahmeziel. Neben der British-Airways-Mutter IAG ist auch Lufthansa in Kontakt mit den Skandinaviern.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Die Konsolidierung in der europäischen Luftfahrt ist in vollem Gange. Aktuell im Rampenlicht steht die Billigairline Norwegian. Angefangen haben Spekulationen über eine Übernahme, nachdem die British-Airways-Mutter IAG bekannt gegeben hatte, 4,61 Prozent der Norwegian-Aktien gekauft zu haben. Doch auch andere sind interessiert an den Skandinaviern - zum Beispiel Lufthansa.

Jeder spreche in Europa derzeit mit jedem, sagte Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr kürzlich der Nachrichtenagentur Reuters. Nun bestätigte er der Süddeutschen Zeitung noch einmal, dass Lufthansa mit Norwegian in Kontakt stehe. Doch wirklich deutlich wird er nicht. Ob es wirklich zu einer Übernahme komme, sei «eine Frage des strategischen Mehrwertes, des Preises und der wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten».

IAG will in keinen Bieterkampf einsteigen

Wie Norwegian im Mai bekannt gab, sind von IAG bereits zwei separate Übernahmeangebote eingegangen. Beide wurden jedoch von der Airline abgelehnt. Sie hätten Norwegian und die Zukunftsaussichten zu schlecht bewertet, so die Begründung. Zudem seien auch andere Airlines an einem Kauf interessiert. IAG-Chef Willie Walsh sagte in der Folge mehrfach, eine feindliche Übernahme sei nicht sein Stil. Er habe auch kein Interesse in einen Bieterkampf einzusteigen, so der Manager.

Mehr zum Thema

ticker-lufthansa

Ostdeutsche Länder zurückhaltend bei Lufthansa-Vorstoß für staatlich gesicherte Flüge

ticker-lufthansa

Bangalore und Johannesburg: Lufthansa stockt zwei Langstrecken ab München auf

Allegris First Class: Laut Lufthansa-Chef Spohr stark nachgefragt.

Bei Lufthansa sind plötzlich die teuersten Plätze zuerst weg

Allegris First Class: Laut Lufthansa-Chef Spohr stark nachgefragt.

Bei Lufthansa sind nun plötzlich die teuersten Plätze zuerst weg

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier