Dreamliner von Norwegian: Bleibt die Airline unabhängig oder wird sie übernommen?

KonsolidierungAuch Lufthansa redet mit Norwegian

Die Billigairline wird zum Übernahmeziel. Neben der British-Airways-Mutter IAG ist auch Lufthansa in Kontakt mit den Skandinaviern.

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Die Konsolidierung in der europäischen Luftfahrt ist in vollem Gange. Aktuell im Rampenlicht steht die Billigairline Norwegian. Angefangen haben Spekulationen über eine Übernahme, nachdem die British-Airways-Mutter IAG bekannt gegeben hatte, 4,61 Prozent der Norwegian-Aktien gekauft zu haben. Doch auch andere sind interessiert an den Skandinaviern - zum Beispiel Lufthansa.

Jeder spreche in Europa derzeit mit jedem, sagte Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr kürzlich der Nachrichtenagentur Reuters. Nun bestätigte er der Süddeutschen Zeitung noch einmal, dass Lufthansa mit Norwegian in Kontakt stehe. Doch wirklich deutlich wird er nicht. Ob es wirklich zu einer Übernahme komme, sei «eine Frage des strategischen Mehrwertes, des Preises und der wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten».

IAG will in keinen Bieterkampf einsteigen

Wie Norwegian im Mai bekannt gab, sind von IAG bereits zwei separate Übernahmeangebote eingegangen. Beide wurden jedoch von der Airline abgelehnt. Sie hätten Norwegian und die Zukunftsaussichten zu schlecht bewertet, so die Begründung. Zudem seien auch andere Airlines an einem Kauf interessiert. IAG-Chef Willie Walsh sagte in der Folge mehrfach, eine feindliche Übernahme sei nicht sein Stil. Er habe auch kein Interesse in einen Bieterkampf einzusteigen, so der Manager.

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