So sieht die First-Class-Suite aus, wenn es der Sitz zum Bett gemacht wird.

Neue Kabine der Boeing 777Auch Emirates bringt Zimmer in der First Class

Emirates erneuert die Kabine ihrer Boeing 777. Vor allem die First Class erhält ein Upgrade, aber auch in Economy und Business ändert sich etwas.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Ganz vorne rüsten die Fluglinien auf. Nachdem erst gerade Singapore Airlines die neue First Class mit Suiten in ihren Airbus A380 vorgestellt hat, ist nun Emirates dran. Am ersten Tag der Dubai Air Show stellte die Fluggesellschaft die neue Kabine der Luxusklasse vor. Statt acht Suiten in einer 1-2-1-Konfiguration gibt es neu nur noch sechs in einer 1-1-1-Konfiguration.

Alle Kabinen sind einzelne, kleine, abgetrennte Zimmer mit Wänden bis zur Decke. Bisher ließen sich die Kabinen zwar abschließen, aber waren nach oben hin offen. Insgesamt sind die Zimmerchen vier Quadratmeter groß. Auch Emirates setzt in der First Class auf Hotel-Feeling. So können die Gäste über ein Tablet etwa Zimmerservice bestellen, wann immer sie hungrig sind. In einem Schrank an der Seite können sie ihre Kleidung verstauen.

Dezentere Farben

Wer einen Fensterplatz gebucht hat, dem steht ein Fernglas zur Verfügung, teilt Emirates außerdem mit. Damit auch die Gäste in der Kabine in der Mitte etwas zu sehen haben, wurden dort «virtuelle Fenster» eingebaut, auf denen live gezeigt wird, was man außen sehen kann. Eine weitere Funktion,  mit der Emirates wirbt: Die Sitze lassen sich in eine «Zero-Gravity-Position» verstellen. Diese solle ein Gefühl der Schwerelosigkeit vermitteln.

Die ersten Strecken, auf denen die neue First Class zum Einsatz kommt, sind die nach Brüssel und nach Genf. Inspiriert wurde das Design laut Emirates von Mercedes' S-Klasse. Das Farbkonzept und die Beleuchtung kommen deutlich moderner und dezenter daher, als es in der bisherigen Kabine der Fall ist. Auch in der Business und Economy wurden Farben und Beleuchtung angepasst.

Deutlich dezenter

Auch in der Business Class galten Sportwagen als Inspiration, heißt es. Helles gestepptes Leder und Beigetöne herrschen nun vor. Die Sitze selbst verändern sich allerdings kaum, die Verschalung wurde dunkler. Immerhin: In der Economy gibt es neue Bildschirme mit 13-Zoll Diagonale.

Insgesamt wirkt das Design deutlich dezenter und moderner und Emirates dürfte so ein breiteres Publikum ansprechen als mit den bisher dominierenden Braun- und Goldtönen. Die Golfairline kündigte in Dubai zudem an, neue Business-Sitze in der 777 mit Auslieferung der ersten Boeing 777X vorzustellen. Diese wird 2020 erwartet.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie, wie es in Emirates neuen First-Zimmern aussieht.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 nach Düsseldorf und München zurück

Airbus A380 von Emirates auf der ILA Berlin 2024: Die Golf-Airline will nach Berlin.

Emirates-Präsident Tim Clark verpasst Eurowings und Condor einen Seitenhieb

ticker-emirates

Emirates verlängert Partnerschaft mit Real Madrid

ticker-emirates

Emirates über Berlin und Stuttgart: Ja, ich will!

Video

Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies