Cockpit des A380: Es werden nur noch wenige neue gebaut.

LeasinggesellschaftAuch Amedeo storniert Order über 20 A380

Und noch ein Kunde weniger: Nach Emirates hat auch die Leasingfirma Amedeo A380 bei Airbus abbestellt. Damit hat der Flugzeugbauer nur noch 20 Exemplare auszuliefern.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Emirates bestellt 39 A380 ab. Hersteller Airbus beendet darum die Produktion des Superjumbos in zwei Jahren - dieser Paukenschlag wurde am Donnerstagmorgen (14. Februar) bekannt. Am Nachmittag wurde klar: Eine weitere A380-Kundin annulliert ihre Order. Die irische Leasinggesellschaft Amedeo teilte mit: «In Bezug auf unseren Kaufvertrag mit Airbus über 20 A380 haben Amedeo und Airbus eine Stornierung vereinbart und befinden sich in Gesprächen über andere kommerzielle Optionen.»

Die Order stammte aus dem Jahr 2014, als Amedeo noch unter dem Namen Doric Lease firmierte. Geplant waren 573 Sitze pro Maschine und ein Auslieferungsstart 2016. Doch bis heute wurde keines der 20 bestellten Flugzeuge übergeben. Amedeo hat bereits A380 im Portfolio - laut der Firmenwebseite 22 Exemplare - und unter anderem auch an Emirates und Etihad vermietet. Ende 2017 hatte die Leasingfirma sogar in Erwägung gezogen, eine eigene Fluggesellschaft mit A380-Flotte zu gründen.

Nur noch drei Kunden übrig

In der Mitteilung schreibt Amedeo nun, Airbus' Entscheidung werde positive Auswirkungen auf die künftigen Werte von bestehenden A380-Flotten haben, besonders von Emirates. Man gehe davon aus, dass die Golfairline langfristig mehr als 100 A380 betreiben werde.

Für Airbus bedeute die Stornierung indes, dass die Zahl der noch auszuliefernden A380 nicht nur auf 40 Jets fällt, sondern auf 20. Davon sind 14 für Emirates vorgesehen, drei für All Nippon Airways ANA und drei für die Zweckgesellschaft Air Accord, die im Zusammenhang mit der inzwischen vom Markt verschwundenen russischen Fluggesellschaft Transaero Airlines stand. Sollte sich kein anderer A380-Abnehmer mehr finden, würde die Zahl der je ausgelieferten A380 somit auf maximal noch 254 steigen.

Mehr zum Thema

Airbus A380: Derzeit eher ein Ladenhüter.

Leasingfirma plant eigene A380-Airline

Doric Lease baut 573 Sitze in die neuen Airbus A380

Doric Lease baut 573 Sitze in die neuen Airbus A380

Airbus lässt den A380 sterben

Airbus lässt den A380 sterben

Der Airbus A380 von Global Airlines: Soll vor Jahresende wider fliegen.

Global Airlines will weiteres Flugzeug - und die Malediven ansteuern

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil