Heckflosse von Bahrain Air: bald von einem russischen Flieger?

Arabisches Interesse für Superjet

Der russische Flugzeugbauer Sukhoi zeigt seinen Superjet 100 an der Bahrain Air Show. Offenbar mit Erfolg.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

«Wir spüren eindeutig Interesse» sagte ein Sprecher des russischen Flugzeugbauers gegenüber dem Fachmagazin Arabian Aerospace. Und fügte an: «Wir denken, dass wir dieses Jahr die erste Bestellung aus der Region bekommen.» An der Bahrain Air Show zeigt sich die russische United Aircraft Corporation von der besten Seite. Schliesslich erhofft sie sich aus der Region besonders viele Bestellungen für ihr Vorzeigeprodukt Sukhoi Superjet 100. Denn der Markt für Passagierflüge wird sich gemäß Experten in der Golfregion über die nächsten zwanzig Jahre vervierfachen. Hinzu kommt das Potenzial beim Absatz des zweistrahligen Jets als Privatflugzeug für besonders Gutbetuchte.

Einen ersten Erfolg kann die United Aircraft Corporation mit ihrer Tochter Sukhoi bereits vermelden. Bahrain Air prüft den kauf von drei bis fünf Superjets 100. «Wir überlegen uns den kauf von Fliegern mit einer Kapazität von 100 bis 130 Sitzplätzen» erklärte Airline-Chef Richard Nuttall an der Messe. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti Noch sei aber kein Entscheid gefallen. Die Wahl werde am Ende auf Sukhoi oder die kanadische Bombardier fallen. Der AUftrag werde aber noch im ersten Quartal erteilt. Die Flieger sollen dann 2014 oder 2015 ausgeliefert werden.

Inlandnachfrage

Auch andere Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten interessieren sich für den neuen russischen Flieger. So sollen ihn sich Air Arabia, Jazeera Airways, Kuwait Air und Oman Air zumindest angeschaut haben. Bis jetzt erhielt die United Aircraft Corporation mit ihrer Tochter Sukhoi rund 200 Bestellungen für den Kurzstreckenflieger, die allermeisten davon allerdings aus Russland selbst oder aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Fünf sind bereits im Einsatz, für die armenische Armavia und für Aeroflot.

Mehr zum Thema

Betreiber: Wer fliegt die meisten Airbus A350?

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Superjet 100: Bald mehr Reichweite.

Irkut verpasst dem Superjet mehr Reichweite

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Yakutia muss Superjets für Ersatzteile ausschlachten

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies