Heckflosse von Bahrain Air: bald von einem russischen Flieger?

Arabisches Interesse für Superjet

Der russische Flugzeugbauer Sukhoi zeigt seinen Superjet 100 an der Bahrain Air Show. Offenbar mit Erfolg.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

«Wir spüren eindeutig Interesse» sagte ein Sprecher des russischen Flugzeugbauers gegenüber dem Fachmagazin Arabian Aerospace. Und fügte an: «Wir denken, dass wir dieses Jahr die erste Bestellung aus der Region bekommen.» An der Bahrain Air Show zeigt sich die russische United Aircraft Corporation von der besten Seite. Schliesslich erhofft sie sich aus der Region besonders viele Bestellungen für ihr Vorzeigeprodukt Sukhoi Superjet 100. Denn der Markt für Passagierflüge wird sich gemäß Experten in der Golfregion über die nächsten zwanzig Jahre vervierfachen. Hinzu kommt das Potenzial beim Absatz des zweistrahligen Jets als Privatflugzeug für besonders Gutbetuchte.

Einen ersten Erfolg kann die United Aircraft Corporation mit ihrer Tochter Sukhoi bereits vermelden. Bahrain Air prüft den kauf von drei bis fünf Superjets 100. «Wir überlegen uns den kauf von Fliegern mit einer Kapazität von 100 bis 130 Sitzplätzen» erklärte Airline-Chef Richard Nuttall an der Messe. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti Noch sei aber kein Entscheid gefallen. Die Wahl werde am Ende auf Sukhoi oder die kanadische Bombardier fallen. Der AUftrag werde aber noch im ersten Quartal erteilt. Die Flieger sollen dann 2014 oder 2015 ausgeliefert werden.

Inlandnachfrage

Auch andere Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten interessieren sich für den neuen russischen Flieger. So sollen ihn sich Air Arabia, Jazeera Airways, Kuwait Air und Oman Air zumindest angeschaut haben. Bis jetzt erhielt die United Aircraft Corporation mit ihrer Tochter Sukhoi rund 200 Bestellungen für den Kurzstreckenflieger, die allermeisten davon allerdings aus Russland selbst oder aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Fünf sind bereits im Einsatz, für die armenische Armavia und für Aeroflot.

Mehr zum Thema

Betreiber: Wer fliegt die meisten Airbus A350?

Wer sind die größten Betreiber dieser Flugzeugmodelle?

Saras-Prototyp über Jaipur: Die Regierung will neu Regionalflugzeuge mit ausländischer Hilfe bauen.

Indien will mit Embraer, UAC oder ATR eigene Flugzeuge bauen

Superjet 100: Bald mehr Reichweite.

Irkut verpasst dem Superjet mehr Reichweite

Sukhoi Superjet von Yakutia Airlines: Oft am Boden.

Yakutia muss Superjets für Ersatzteile ausschlachten

Video

Flughafen Düsseldorf U-Bahn 9
Nach sieben Jahren Bauzeit eröffnet Düsseldorf zwei neue U-Bahn-Linien. Sie binden erstmals den Flughafen an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt an.
Jakob Wert
Jakob Wert
Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil