Heckflosse von Bahrain Air: bald von einem russischen Flieger?

Arabisches Interesse für Superjet

Der russische Flugzeugbauer Sukhoi zeigt seinen Superjet 100 an der Bahrain Air Show. Offenbar mit Erfolg.

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«Wir spüren eindeutig Interesse» sagte ein Sprecher des russischen Flugzeugbauers gegenüber dem Fachmagazin Arabian Aerospace. Und fügte an: «Wir denken, dass wir dieses Jahr die erste Bestellung aus der Region bekommen.» An der Bahrain Air Show zeigt sich die russische United Aircraft Corporation von der besten Seite. Schliesslich erhofft sie sich aus der Region besonders viele Bestellungen für ihr Vorzeigeprodukt Sukhoi Superjet 100. Denn der Markt für Passagierflüge wird sich gemäß Experten in der Golfregion über die nächsten zwanzig Jahre vervierfachen. Hinzu kommt das Potenzial beim Absatz des zweistrahligen Jets als Privatflugzeug für besonders Gutbetuchte.

Einen ersten Erfolg kann die United Aircraft Corporation mit ihrer Tochter Sukhoi bereits vermelden. Bahrain Air prüft den kauf von drei bis fünf Superjets 100. «Wir überlegen uns den kauf von Fliegern mit einer Kapazität von 100 bis 130 Sitzplätzen» erklärte Airline-Chef Richard Nuttall an der Messe. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Novosti Noch sei aber kein Entscheid gefallen. Die Wahl werde am Ende auf Sukhoi oder die kanadische Bombardier fallen. Der AUftrag werde aber noch im ersten Quartal erteilt. Die Flieger sollen dann 2014 oder 2015 ausgeliefert werden.

Inlandnachfrage

Auch andere Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten interessieren sich für den neuen russischen Flieger. So sollen ihn sich Air Arabia, Jazeera Airways, Kuwait Air und Oman Air zumindest angeschaut haben. Bis jetzt erhielt die United Aircraft Corporation mit ihrer Tochter Sukhoi rund 200 Bestellungen für den Kurzstreckenflieger, die allermeisten davon allerdings aus Russland selbst oder aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Fünf sind bereits im Einsatz, für die armenische Armavia und für Aeroflot.

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