Die Jak-42 von UT Air: Cockpit beschädigt.

Jet schlitzt Jet auf

Eine Frachtmaschine von Volga Dnepr touchierte auf dem Flughafen Kasan einen geparkten Jet von UT Air. Nun untersucht die russische Staatsanwaltschaft.

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Die Antonow An-124 ist ein imposantes Flugzeug. 69 Meter lang ist sie, 21 Meter hoch und die Spannweite beträgt mehr als 73 Meter. Der Riesenvogel aus sowjetischer Produktion fällt daher überall auf, wo er hinkommt. Ganz besonders aber sorgte er am Dienstagmorgen (26. Februar) am Flughafen der südrussischen Stadt Kasan für Aufsehen. Eine Maschine der Frachtgesellschaft Volga Dnepr mit der Immatrikulation RA-82042 war gerade mit acht Besatzungsmitgliedern an Bord aus Uljanowsk kommend gelandet. Sie rollte auf ihren Standplatz zu als sie eine andere auf dem Vorfeld geparkte Maschine heftig touchierte. Ihre linke Tragfläche bohrte sich in eine Jakowlew Jak-42 der russischen Linienfluggesellschaft UT Air.

Die Folgen des Zwischenfalls sind imposant. Das Cockpit der Jak-42 wurde durch die Kraft des Frachtfliegers oberhalb der Fenster regelrecht aufgeschlitzt. Dort klafft nun ein großes Loch. Die Tragfläche der An-124 wurde auf einer Breite von rund 20 Zentimeter quasi wegradiert. Verletzt wurde bei dem ungeschickten Manöver der Crew von Volga Dnepr aber niemand.

Schadenersatzforderungen möglich

Das Untersuchungskomitee der Russischen Föderation - die nationale Staatsanwaltschaft - leitete umgehend eine Untersuchung des Zwischenfalls ein. Die Behörde will einerseits ermitteln, wie es dazu kommen konnte. Andererseits will sie die Grundlagen für allfällige Schadenersatzforderungen schaffen, wie sie in einer Medienmitteilung erklärte.

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