Die Jak-42 von UT Air: Cockpit beschädigt.

Jet schlitzt Jet auf

Eine Frachtmaschine von Volga Dnepr touchierte auf dem Flughafen Kasan einen geparkten Jet von UT Air. Nun untersucht die russische Staatsanwaltschaft.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Die Antonow An-124 ist ein imposantes Flugzeug. 69 Meter lang ist sie, 21 Meter hoch und die Spannweite beträgt mehr als 73 Meter. Der Riesenvogel aus sowjetischer Produktion fällt daher überall auf, wo er hinkommt. Ganz besonders aber sorgte er am Dienstagmorgen (26. Februar) am Flughafen der südrussischen Stadt Kasan für Aufsehen. Eine Maschine der Frachtgesellschaft Volga Dnepr mit der Immatrikulation RA-82042 war gerade mit acht Besatzungsmitgliedern an Bord aus Uljanowsk kommend gelandet. Sie rollte auf ihren Standplatz zu als sie eine andere auf dem Vorfeld geparkte Maschine heftig touchierte. Ihre linke Tragfläche bohrte sich in eine Jakowlew Jak-42 der russischen Linienfluggesellschaft UT Air.

Die Folgen des Zwischenfalls sind imposant. Das Cockpit der Jak-42 wurde durch die Kraft des Frachtfliegers oberhalb der Fenster regelrecht aufgeschlitzt. Dort klafft nun ein großes Loch. Die Tragfläche der An-124 wurde auf einer Breite von rund 20 Zentimeter quasi wegradiert. Verletzt wurde bei dem ungeschickten Manöver der Crew von Volga Dnepr aber niemand.

Schadenersatzforderungen möglich

Das Untersuchungskomitee der Russischen Föderation - die nationale Staatsanwaltschaft - leitete umgehend eine Untersuchung des Zwischenfalls ein. Die Behörde will einerseits ermitteln, wie es dazu kommen konnte. Andererseits will sie die Grundlagen für allfällige Schadenersatzforderungen schaffen, wie sie in einer Medienmitteilung erklärte.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies