Antonov An-225 am Flughafen Leipzig/Halle

Antonov An-225 in Leipzig/HalleFrachtgigant brachte Masken nach Deutschland

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hilft die frisch modernisierte Antonov An-225 eifrig mit Frachtflügen aus. Jetzt kam das größte Flugzeug der Welt nach Deutschland.

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Der Zeitpunkt war genau richtig. Etwa eineinhalb Jahre lang musste Antonov Airlines an ihrer An-225 gründliche Checks erledigen und Modifikationen vornehmen. Seit Mitte April ist das größte Flugzeug der Welt wieder im Dienst. Eine ruhige Rückkehr erlebt es nicht.

Weil aufgrund der Corona-Krise Luftfrachtkapazitäten fehlen, hilft die einzige je gebaute Antonov An-225 mit ihren sechs Triebwerken, 88 Metern Spannweite, 32 Rädern und 250 Tonnen Ladekapazität eifrig aus. Erste Flüge mit medizinischen Hilfsgütern aus China führten nach Polen und Frankreich. Am Montagvormittag (27. April) kam der Gigant jetzt nach Leipzig.

Im Auftrag der Bundeswehr

An Bord hatte die Mriya, wie das Frachtflugzeug auch genannt wird, 10,3 Millionen Schutzmasken. Diese brachte die An-225 aus dem chinesischen Tianjin nach Leipzig/Halle. Auf dem Weg nach Deutschland legte sie einen Zwischenstopp im kasachischen Almaty ein.

Empfangen wurde die An-225 von der Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Auftraggeber des Fluges war die deutsche Bundeswehr. Im Rahmen des sogenannten Salis-Vertrags steht der Armee - zusammen mit elf anderen Nato-Mitgliedern - neben Antonov An-124 auch die An-225 für Transportflüge zur Verfügung.

Nicht nur An-225 von Deutschland beauftragt

Mit dem gleichen Auftrag wie die An-225 am Montag landete am Sonntag bereits eine An-124 in Leipzig/Halle. Den russische Transportflieger als kleiner als die An-225 zu beschreiben, ist zwar korrekt. Es fällt aber dennoch schwer. Der Vierstrahler führte ebenfalls 8,3 Millionen Schutzmasken mit.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen der Antonov An 225 am Flughafen Leipzig/Halle.

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