Banknoten Thailands mit dem Konterfei von König Rama X.: Majestätsbeleidigung ist im Land strafbar.

MajestätsbeleidungAngestellten von Thai Vietjet droht nach Aprilscherz Gefängnis

Am 1. April kündigte die thailändische Billigairline eine neue Route an - als Scherz. Nun drohen den Verantwortlichen von Thai Vietjet Gefängnisstrafen - wegen Majestätsbeleidigung.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Eigentlich  sollen Aprilscherze Menschen zum Lachen bringen. Doch es kommt auch immer wieder vor, dass einer der Witze nach hinten losgeht. In Thailand ist das nun im epischen Ausmaß passiert. Den Urhebern droht eine Gefängnisstrafe.

Social-Media-Mitarbeitende von Thai Vietjet Air kündigten am 1. April auf den Sozialen Medien eine neue Route an: Die Strecke zwischen München und Nan. Mit der Flotte des thailändischen Ablegers der vietnamesischen Billigairline ist das nicht annähernd möglich.

König und Gemahlin gemeint

Der Scherz zielte vielmehr darauf, den thailändischen König auf die Schippe zu nehmen. Denn Maha Vajiralongkorn oder Rama X. verbringt, was kein Geheimnis ist, sehr gern Zeit in München und in seiner Villa am Starnberger See. Seine Gemahlin Sineenat Wongvajiraphakdi, wurde in der Provinz Nan geboren. Keiner der beiden royalen Namen wurde im Tweet über die fiktive neue Strecke erwähnt.

Der König hatte Sineenat kurz nach seiner Krönung 2019 den Titel der königlichen Gemahlin verliehen. Anfang des Jahres hatte er das frühere Mitglied seiner persönlichen Leibwache geheiratet, die zur Königin Suthida wurde.

Vietjet Thai entschuldigt sich

Auch wenn alles eigentlich ziemlich unschuldig klingt: In Thailand herrschen mit die strengsten Gesetze gegen Majestätsbeleidigung. Bis zu 15 Jahre Gefängnis drohen Menschen, die das Staatsoberhaupt diffamieren. Auch gegen Thai Vietjet wird jetzt polizeilich in der Sache ermittelt. Die Mitarbeitenden, die für den mittlerweile gelöschten Post zuständig sind, müssen mit einer Strafe rechnen.

Der Chef der Fluggesellschaft hat auf die Empörung der Royalisten im Internet reagiert. Das verantwortliche Personal sei bis zum Abschluss einer Untersuchung suspendiert worden. «Ich möchte mich beim thailändischen Volk für diesen Vorfall entschuldigen», so Woranate Laprabang.

Mehr zum Thema

Airbus A321 Neo of Vietjet: Its long-haul sister aircraft A321 XLR probably has also been ordered.

Anonym bestellte A321 XLR gehen vermutlich an Vietjet

Flugbegleiterinnen von Vietjet: Bald auch auf Interkontinentalflügen unterwegs?

Bikini-Airline Vietjet will mit Airbus A330 auf die Langstrecke

Flugbegleiterinnen von Vietjet: Sie sind nur zu speziellen Anlässen leicht bekleidet.

Bikiniverbot für Vietjet

ticker-sas-skandinavian-airlines

SAS legt zwei neue Thailand-Routen auf und fliegt erstmals wieder in die Vereinigten Arabischen Emirate

Video

air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil