American-Airlines-Jet: Rollt die Airline bald auch den roten Teppich für die Stars aus?

Überarbeitetes AngebotAmerican Airlines bandelt mit Hollywood an

American Airlines tut alles für die Unterstützung der Stars. Die Fluggesellschaft hat ein eigenes Expertenkomittee gegründet, das helfen soll, den Service speziell auf diese Kunden zuzuschneiden. Sogar eine neue Route hat sich daraus schon ergeben.

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Der Werbespot war eine deftige Breitseite an die US-Anbieter: Schauspielerin Jennifer Aniston fragte in einem Werbefilm für Emirates bei einer ganz offensichtlich amerikanischen Fluggesellschaft, wo die Duschen und die Bar seien. Sie wurde dafür von den Flugbegleitern ausgelacht – um dann in der First Class von Emirates zu erwachen. Ob das den Anstoß für die neueste Maßnahme von American Airlines gab, ist nicht klar, aber: Die Fluggesellschaft nimmt die Kundschaft aus Hollywood nun ernster als zuvor.

Wie die Los Angeles Times berichtet, hat die Fluggesellschaft ein dreißigköpfiges Gremium namens American Airlines Council on Entertainment geschaffen. Es setzt sich aus Managern von Stars, Buchungsagenten von Film- und Fernsehstudios und anderen Entscheidungsträgern aus der Filmbranche zusammen. Das Ziel: Das Angebot der Fluggesellschaft genau auf die gut zahlenden Stars zuschneiden. Immerhin fliegen mehr Passagiere am Los Angeles mit American als mit irgendeiner anderen Airline.

Neuer Flug und neues Essen

Der Expertenrat trifft sich alle drei Monate, berichtet die LA Times weiter. Namen der Mitglieder gibt die Fluggesellschaft nicht bekannt. Aber immerhin ein paar erste Ergebnisse hat American verraten. So soll es an Bord etwa gesündere Mahlzeiten wie zum Beispiel Salate geben. Zusätzlich soll es für VIP-Kunden einen 24-Stunden-Service geben. Und: Die Stars können, wenn sie wollen, spezielle Reservierungsnummern verlangen, bei denen nur ein ausgewählter Kreis von American-Mitarbeitern den Namen sehen kann.

Im September wird es außerdem einen neuen Flug ab Los Angeles geben – pünktlich zum Filmfestival in Toronto. Ein Airbus A321T - das T steht für Transcontinental – wird dann die gut zahlenden Gäste in einer speziellen Konfiguration von Kalifornien nach Kanada fliegen: In den ersten fünf Reihen gibt es First-Class-Sitze in einer 1-1-Konfiguration, danach folgen 20 Business-Sitze in einer 2-2-Konfiguration – natürlich alle mit Ladestationen und Entertainmentsystem.

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